Östliches
Mittelmeer 17. August bis 29. August 2009 mit Celebrity
Solstice
Montag, 17. August Civitavecchia
Dienstag, 18. August Seetag
Mittwoch, 19. August Santorin
Donnerstag, 20. August Mykonos
Freitag, 21. August Istanbul
Samstag, 22. August Istanbul
Sonntag, 23. August Kusadasi
Montag, 24. August Rhodos
Dienstag, 25. August Piräus
Mittwoch, 26. August Seetag
Donnerstag, 27. August Messina
Freitag, 28. August Neapel
Samstag, 29. August Civitavecchia

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Montag, 17. August Civitavecchia
Dienstag, 18. August Seetag
Mittwoch, 19. August Santorin
Donnerstag, 20. August Mykonos
Freitag, 21. August Istanbul
Samstag, 22. August Istanbul
Sonntag, 23. August Kusadasi
Montag, 24. August Rhodos
Dienstag, 25. August Piräus
Mittwoch, 26. August Seetag
Donnerstag, 27. August Messina
Freitag, 28. August Neapel
Samstag, 29. August Civitavecchia
Sonntag, 16. August
Unsere Reise starteten wir schon am 16.08.2009, da wir uns noch ein bischen Rom anschauen wollten. Ein paar Tage vor Abreise kam eine E-mail von unserem B&B, das sie uns in einem anderen B&B unterbringen
werden, da was mit dem Zimmer nicht i.o. wäre. Kurz in den Stadtplan geschaut, ja die Lage ist ok, auch in der Nähe des Bahnhof's Termini. Wir wollten nämlich alles mit der Bahn erreichen.
Sonnstag morgens ließen wir uns an den Frankfurter Flughafen bringen. Da ich uns schon am Vortag bei Lufthansa online eingecheckt hatte, mußten wir nur noch unsere Gepäck loswerden. Am Drop-off Schalter in Halle A war nix los und so waren wir sofort von unseren Reisetaschen befreit.
Nach einem kurzen Besuch bei der Apotheke, begaben wir uns zum Flugsteig. Die Handgepäckkontrolle verlief recht flott und so konnten wir uns im Duty-Free-Shop in den Konsumrausch stürzen.
Anschießend wandelten wir noch an allen Flugsteigen auf und ab, um uns noch etwas die Zeit zu vertreiben. Dann ging's in Flugzeug. Ich hatte uns zwei schöne Plätze rausgesucht mit viel Beinfreiheit. Auf Seatguru werden die Plätze zwar als nicht so besonders gut gekennzeichnet, da direkt hinter einer kleinen Bordküche und gegenüber der Toilette, aber für die kurze Strecke war es für uns perfekt.
Nach dem pünktlichen Start flogen wir kurze Zeit den Rhein entlang und ich konnte Biblis, Lampertheim, MA-Sandhofen mit der IKEA und die BASF in Ludwigshafen sehen. Wären wir auf der anderen Seite gesessen, hätte ich wahrschleinlich unser Haus gesehen. Der Flug verlief ruhig. Erst beim Landeanflug, als wir durch die Wolken mußten, war es kurzseitig etwas holprig.
Überaus pünktlich kamen wir am Flughafen Leonardo da Vinci-Fiumicino an. Anhand der Bodenmarkierung fanden wir gut zur Gepäckausgabe. Hier war schon einiges los, da mehrer Flugzeuge ein Band benutzten. Wie wir mitbekamen, wurden die Reisenden eine Kreuzfahrt zusammen gesucht. Dann kam unser Gepäck und wir folgten wieder der Beschilderung, diesmal zum Bahnhof. Auch das leicht zu finden. Am Schalter kauften wir die Tickets für den Leonardo da Vinci-Express, der den Flughafen mit dem Bahnhof Termini verbindet. Um nicht bei der Heimreise wieder an den Schalter zu müssen nahmen wir auch gleich die Rückfahrscheine mit. Scheinbar hatte der Zug verspätung, der er stand noch da. Sehr schön, dachten wir uns, das läuft alles wie am Schnürchen. Wir suchten uns einen leeren Wagon, dafür mussten wir ein Stückchen laufen, denn die hintern Wagons waren alle belegt. Richung Lock fanden wir einen leeren Wagon und stiegen ein. Ohne Gepäck kein Problem, aber mit nicht so einfach, da die Bahnsteige sehr niedrig bzw. die Züge sehr hoch sind. Man darf somit immer sein Gepäck hochwuchten oder beim Aussteigen wieder hinuterwuchten. Kaum das wir richtig saßen, fuhren wir auch schon los. Nach einer Weile kam der Schaffner vorbei, entwertete den Fahrschein und zog von dannen.
Am Bahnhof Termini angekommen, mußten wir ein ganze Weile laufen, bis wir zum Ausgang kamen. Von dort waren es dann nur ein paar Blocks bis zu dem B&B, das wir auf Anhieb fanden. Nach dem wir geklingelt hatten, wurde uns die Haustüre geöffnet. Das B&B befand sich in einem 5-6 stöckigen, alten, aber sehr gepflegten Wohnhaus, mit großzügigem Treppenhaus und einem kleinen Fahrstuhl. Im 4. Stock erwartete uns schon Signore Gabrielli. Er emfpang uns sehr nett, entschuldigte sich nochmal für die Unanehmlichkeiten wegen des Wechsels, was für uns ja gar keine war, zeigte uns unsere Unterkunft und den Gemeinschaftsraum mit der Kaffeemaschine, ganz wichtig ;-) . Er fragte, was wir noch vorhätten und zeigte uns auf dem Stadtplan, in welchem Stadtteil er bevorzugt essen geht. Wir machten uns noch ein wenig frisch und dann machten wir uns auf den Weg. Im Supermarkt am Bahnhof besorgten wir uns noch was zu trinken, dann konnte es losgehen. Als erstes liefen wir zur Piazza della Republica und der Basilica di Santa Maria degli Angeli e dei Martiri. Wir folgten der Straße bis wir zur Via del Quirinale kamen und bogen in diese ein. Wir kamen an der Saint Andrew's Church of Scotland vorbei, aus der Chormusik erklang. An der nächsten Kreuzung eine kleine Überraschung, die "Quattro Fontane", an jeder Ecke ein Brunnen. Was es nicht alles gibt?! Wir gingen weiter die Via del Quirinale entlang und kamen zur Piazza del Quirinale mit dem Palazzo del Qurinale und dem Palazzo della Consulta. Von hier hatten wir einen Blick über die Stadt. Wir stiegen die Treppen hinunter, folgten der Straße bis zur nächsten Kreuzung, bogen rechts ab und kamen zum Fontana di Trevi.
Hier war wieder die Hölle los und auch diesmal beeindruckte uns dieses Bauwerk. Wir verliesen den Platz linkerhand des Brunnens, um zur Piazza di Spagna zu gehen. Wir waren zwar mit Plan gewaffnet, aber man findet sich auch ohne recht gut zurecht, da alles ausgeschildert ist. Obwohl es Sonntag war, hatten einige Geschäfte geöffnet. Das man daran gelegen haben, das am Vortag ein Feiertag war (Mezzo Agosto).
Wir stiegelten die Spanische Treppe hinauf, um von dort die Aussicht über die Stadt zu genießen. Wir sahen den Petersdom und die Engelsburg. Weiter liefen wir noch bis zur Villa Medici, dann fogten wir dem Straßenverlauf wieder hinunter Richtung Piazza di Spagna. Hier bogen wir rechts ab auf die Via del Babuino und liefen so lange, bis wir am Piazza del Popolo und dem Obelisco Flaminio ankamen. Auch hier wieder wunderschöne Bauwerke. Rom ist das reinste Freilichtmuseeum! Da uns jetzt doch so langsam der Hunger kam, traten wir den Rückweg über die Via del Corso an. So kamen wir an der Piazza Venezia und dem Monumento nazionale a Vittorio Emanuele II an. Vorbei am Museo Centrale Del Risorgimeto (ehemals Palast von Musolini) gelangten wir zur Via dei Fori Imeriali. Hier machten wir noch ein Bild vom Colosseo, zu dem wir jetzt nicht mehr laufen wollten. Statt dessen gingen wir Richtung Via Magnanapoli, bogen am Ordinariato Militare per l'italia rechts ab und suchten nach einer Lokalität. Bis jetzt war nichts zu finden. Wir folgten der Straße weiter, bis wir zur Via della Madonna dei Monti kamen. Dort hatten wir dann sogar die Wahl der Qual, Pizzeria oder normaler Italiener. Wir entschieden uns für die Pizzeria, gingen durch Lokal am großen Steinofen vorbei in den Außenbereich. Die Speisekarten brachte man uns gleich. Wir wählten 2x die Pizza Salmone, eine Flasche Wasser und eine 1 Liter Karaffe des weißen Hausweins. Nun saßen wir hier und keiner wollte unsere Bestellung aufnehmen. Wo waren wir hier gelandet? Irgendwann suchte ich das Stille Örtchen auf und als ich wieder kam, hatte Rüdiger die Bestellung aufgegeben. Plötzlich füllten sich die Tische und die zwei Kellner hatten alle Hände voll zu tun. Dann ging alles recht flott, erst die Getränke und dann auch schon Pizzen. Mann, waren wir ausgehungert und schmeckte die Pizza gut. Als wir die Rechnung verlangten, waren wir überrascht, das keine Gedeck, wie sonst üblilch in Italien, berechnet wurde. Scheint in einer Pizzeria nicht üblich zu sein. Da es uns hier gut gefallen hatte, ließen wir auch ein gute Trinkgeld zurück. Einen kurzen Blick auf die Straßenkarte und das Straßenschild und wir wußten, wo wir lang müssen. Immer die Via Cavour entlang. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft kauften wir uns noch eine Flasche Wasser, wir hatten über Tag eindeutig zu wenig getrunken. Als wir an der Basilica di Santa Maria Maggiore vorbei kamen, waren wir fast da. Bevor wir in's Bett fielen, probierten wir noch die Whirlpoolbadewanne aus. Wenn man so was schon mal im Zimmer hat. Durch die schalldichten Fenster drang kein Lärm ins Zimmer und wir schliefen bald ein.
Unsere Reise starteten wir schon am 16.08.2009, da wir uns noch ein bischen Rom anschauen wollten. Ein paar Tage vor Abreise kam eine E-mail von unserem B&B, das sie uns in einem anderen B&B unterbringen
werden, da was mit dem Zimmer nicht i.o. wäre. Kurz in den Stadtplan geschaut, ja die Lage ist ok, auch in der Nähe des Bahnhof's Termini. Wir wollten nämlich alles mit der Bahn erreichen.
Sonnstag morgens ließen wir uns an den Frankfurter Flughafen bringen. Da ich uns schon am Vortag bei Lufthansa online eingecheckt hatte, mußten wir nur noch unsere Gepäck loswerden. Am Drop-off Schalter in Halle A war nix los und so waren wir sofort von unseren Reisetaschen befreit.
Nach einem kurzen Besuch bei der Apotheke, begaben wir uns zum Flugsteig. Die Handgepäckkontrolle verlief recht flott und so konnten wir uns im Duty-Free-Shop in den Konsumrausch stürzen.
Anschießend wandelten wir noch an allen Flugsteigen auf und ab, um uns noch etwas die Zeit zu vertreiben. Dann ging's in Flugzeug. Ich hatte uns zwei schöne Plätze rausgesucht mit viel Beinfreiheit. Auf Seatguru werden die Plätze zwar als nicht so besonders gut gekennzeichnet, da direkt hinter einer kleinen Bordküche und gegenüber der Toilette, aber für die kurze Strecke war es für uns perfekt.
Nach dem pünktlichen Start flogen wir kurze Zeit den Rhein entlang und ich konnte Biblis, Lampertheim, MA-Sandhofen mit der IKEA und die BASF in Ludwigshafen sehen. Wären wir auf der anderen Seite gesessen, hätte ich wahrschleinlich unser Haus gesehen. Der Flug verlief ruhig. Erst beim Landeanflug, als wir durch die Wolken mußten, war es kurzseitig etwas holprig.
Überaus pünktlich kamen wir am Flughafen Leonardo da Vinci-Fiumicino an. Anhand der Bodenmarkierung fanden wir gut zur Gepäckausgabe. Hier war schon einiges los, da mehrer Flugzeuge ein Band benutzten. Wie wir mitbekamen, wurden die Reisenden eine Kreuzfahrt zusammen gesucht. Dann kam unser Gepäck und wir folgten wieder der Beschilderung, diesmal zum Bahnhof. Auch das leicht zu finden. Am Schalter kauften wir die Tickets für den Leonardo da Vinci-Express, der den Flughafen mit dem Bahnhof Termini verbindet. Um nicht bei der Heimreise wieder an den Schalter zu müssen nahmen wir auch gleich die Rückfahrscheine mit. Scheinbar hatte der Zug verspätung, der er stand noch da. Sehr schön, dachten wir uns, das läuft alles wie am Schnürchen. Wir suchten uns einen leeren Wagon, dafür mussten wir ein Stückchen laufen, denn die hintern Wagons waren alle belegt. Richung Lock fanden wir einen leeren Wagon und stiegen ein. Ohne Gepäck kein Problem, aber mit nicht so einfach, da die Bahnsteige sehr niedrig bzw. die Züge sehr hoch sind. Man darf somit immer sein Gepäck hochwuchten oder beim Aussteigen wieder hinuterwuchten. Kaum das wir richtig saßen, fuhren wir auch schon los. Nach einer Weile kam der Schaffner vorbei, entwertete den Fahrschein und zog von dannen.
Am Bahnhof Termini angekommen, mußten wir ein ganze Weile laufen, bis wir zum Ausgang kamen. Von dort waren es dann nur ein paar Blocks bis zu dem B&B, das wir auf Anhieb fanden. Nach dem wir geklingelt hatten, wurde uns die Haustüre geöffnet. Das B&B befand sich in einem 5-6 stöckigen, alten, aber sehr gepflegten Wohnhaus, mit großzügigem Treppenhaus und einem kleinen Fahrstuhl. Im 4. Stock erwartete uns schon Signore Gabrielli. Er emfpang uns sehr nett, entschuldigte sich nochmal für die Unanehmlichkeiten wegen des Wechsels, was für uns ja gar keine war, zeigte uns unsere Unterkunft und den Gemeinschaftsraum mit der Kaffeemaschine, ganz wichtig ;-) . Er fragte, was wir noch vorhätten und zeigte uns auf dem Stadtplan, in welchem Stadtteil er bevorzugt essen geht. Wir machten uns noch ein wenig frisch und dann machten wir uns auf den Weg. Im Supermarkt am Bahnhof besorgten wir uns noch was zu trinken, dann konnte es losgehen. Als erstes liefen wir zur Piazza della Republica und der Basilica di Santa Maria degli Angeli e dei Martiri. Wir folgten der Straße bis wir zur Via del Quirinale kamen und bogen in diese ein. Wir kamen an der Saint Andrew's Church of Scotland vorbei, aus der Chormusik erklang. An der nächsten Kreuzung eine kleine Überraschung, die "Quattro Fontane", an jeder Ecke ein Brunnen. Was es nicht alles gibt?! Wir gingen weiter die Via del Quirinale entlang und kamen zur Piazza del Quirinale mit dem Palazzo del Qurinale und dem Palazzo della Consulta. Von hier hatten wir einen Blick über die Stadt. Wir stiegen die Treppen hinunter, folgten der Straße bis zur nächsten Kreuzung, bogen rechts ab und kamen zum Fontana di Trevi.
Hier war wieder die Hölle los und auch diesmal beeindruckte uns dieses Bauwerk. Wir verliesen den Platz linkerhand des Brunnens, um zur Piazza di Spagna zu gehen. Wir waren zwar mit Plan gewaffnet, aber man findet sich auch ohne recht gut zurecht, da alles ausgeschildert ist. Obwohl es Sonntag war, hatten einige Geschäfte geöffnet. Das man daran gelegen haben, das am Vortag ein Feiertag war (Mezzo Agosto).
Wir stiegelten die Spanische Treppe hinauf, um von dort die Aussicht über die Stadt zu genießen. Wir sahen den Petersdom und die Engelsburg. Weiter liefen wir noch bis zur Villa Medici, dann fogten wir dem Straßenverlauf wieder hinunter Richtung Piazza di Spagna. Hier bogen wir rechts ab auf die Via del Babuino und liefen so lange, bis wir am Piazza del Popolo und dem Obelisco Flaminio ankamen. Auch hier wieder wunderschöne Bauwerke. Rom ist das reinste Freilichtmuseeum! Da uns jetzt doch so langsam der Hunger kam, traten wir den Rückweg über die Via del Corso an. So kamen wir an der Piazza Venezia und dem Monumento nazionale a Vittorio Emanuele II an. Vorbei am Museo Centrale Del Risorgimeto (ehemals Palast von Musolini) gelangten wir zur Via dei Fori Imeriali. Hier machten wir noch ein Bild vom Colosseo, zu dem wir jetzt nicht mehr laufen wollten. Statt dessen gingen wir Richtung Via Magnanapoli, bogen am Ordinariato Militare per l'italia rechts ab und suchten nach einer Lokalität. Bis jetzt war nichts zu finden. Wir folgten der Straße weiter, bis wir zur Via della Madonna dei Monti kamen. Dort hatten wir dann sogar die Wahl der Qual, Pizzeria oder normaler Italiener. Wir entschieden uns für die Pizzeria, gingen durch Lokal am großen Steinofen vorbei in den Außenbereich. Die Speisekarten brachte man uns gleich. Wir wählten 2x die Pizza Salmone, eine Flasche Wasser und eine 1 Liter Karaffe des weißen Hausweins. Nun saßen wir hier und keiner wollte unsere Bestellung aufnehmen. Wo waren wir hier gelandet? Irgendwann suchte ich das Stille Örtchen auf und als ich wieder kam, hatte Rüdiger die Bestellung aufgegeben. Plötzlich füllten sich die Tische und die zwei Kellner hatten alle Hände voll zu tun. Dann ging alles recht flott, erst die Getränke und dann auch schon Pizzen. Mann, waren wir ausgehungert und schmeckte die Pizza gut. Als wir die Rechnung verlangten, waren wir überrascht, das keine Gedeck, wie sonst üblilch in Italien, berechnet wurde. Scheint in einer Pizzeria nicht üblich zu sein. Da es uns hier gut gefallen hatte, ließen wir auch ein gute Trinkgeld zurück. Einen kurzen Blick auf die Straßenkarte und das Straßenschild und wir wußten, wo wir lang müssen. Immer die Via Cavour entlang. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft kauften wir uns noch eine Flasche Wasser, wir hatten über Tag eindeutig zu wenig getrunken. Als wir an der Basilica di Santa Maria Maggiore vorbei kamen, waren wir fast da. Bevor wir in's Bett fielen, probierten wir noch die Whirlpoolbadewanne aus. Wenn man so was schon mal im Zimmer hat. Durch die schalldichten Fenster drang kein Lärm ins Zimmer und wir schliefen bald ein.
Montag, 17. August
Wir hatten vorsichtshalber den Wecker gestellt, da unser Zug um 9:46 nach Civitavecchia fahren sollte. Das Frühstück war bescheiden, aber wir wußten ja, das es bald richtig gutes Essen geben wird. Wir packten die wenigen Habseligkeiten, die wir ausgeräumt hatten, wieder ein und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Dort sahen wir, das unser IC-Zug Verspätung hatte. Gut das wir es nicht eilig hatten. Die Tickets für diesen Zug, hatte ich schon von Deutschland aus auf der Trenitalia-Homepage, gleich mit Sitzplatzreserverung, gekauft. In Deutschland kann man sich am Bahnhof informieren, wo ungefähr der Zug hält bzw.wo sich dann welcher Wagon befindet. somit kann man sich schon richtig positionieren. Nicht so in Italien. Wir hatten Glück, als der Zug einfuhr, hielt der richtige Wagon vor uns. Bei der Rückfahrt sollten wir nicht so großes Glück haben. Vor dem Einstieg großes Gedränge, bis alle drausen waren die hier ausstiegen. Dann rein in den Zug und die Sitzplätze gesucht, wir mußten fast durchs ganze Großraumabteil.
Wow, das funktionert ja und keiner sitzt drauf. Rüdiger hievte unsere zwei Gepäckstück hoch in die Gepäckablage und plumste neben mir in den Sitz. Jetzt könnte es eigenltich losgehen. Die Abfahrt verzögerte sich. Die Dame gegenüber wurde schon etwas unruhig. Uns war's egal, wir hatten Zeit. Dann plötzlich fuhr der Zug los. Die Fahrt verlief ruhig und als wir uns Civitavecchia näherten konnten wir das Meer sehen.
Am Bahnhof Civitavecchia stellten wir fest, das er eigentlich nicht für Reisende mit Koffer taugt. Aber wir nahmen's mit Humor. Vor Bahnhof verzichteten wir auf ein Taxi, das Stück zum Hafeneingang wollten wir laufen. Dort angekommen, standen schon die Busse für die verschiedenen Kreuzfahrtschiffe bereit, wir mußten nur noch in den Richtigen steigen. Kaum das wir saßen, fuhr wir auch schon los. Jetzt konnten wir die Solstice in ihrer ganzen Größe sehen, was für ein Weißer Riese. Nach dem wir unser Gepäck aus dem Bus, hatten wurden wir es auch gleich wieder los. Gut das ich die Kofferanhänger mit der Kabinennummer drangebastelt hatte. Bevor es zum Check-in ging, mußten wir noch den Schrieb wegen des Norovirus und der Schweinegrippe ausfüllen. Dann durften in die Halle. Jede Menge Schalter, an denen auch rege Betriebsamkeit herrschte. Aber warten mußten wir nicht, wir wurden gleich einem Schalter zu gewiesen. Rüdiger dachte erst wir müssten hier noch warten, weil so viele Leute rumstanden, aber nein, die gehörten alle zu einer Familie. Wir waren selten so schnell eingecheckt, dank der Online-Registrierung. Und schon durften wir auf's Schiff. Wir umgingen noch den Bordfotografen und dann setzten wir den ersten Fuß in die Solstice.
Beim Durchziehen der Bordkarte wurden gleich die Foto's dafür gemacht, wie immer ganz fürchterliche. Am Fahrstuhl wurden wir mit Sekt empfangen, denn wir auch gerne nahmen. Der Fahrstuhl brachte uns gleich nach oben ins Buffetrestaurant. Das passte sehr gut, denn es war mittlerweile fast 12:00 Uhr geworden. Kurze Orientierung, dann zapften wir uns erstmal was zu trinken und holten uns was zu essen. Es schmeckte.
Immer wieder kam die Durchsage, das die Kabinen noch nicht fertig seien, und man noch Geduld haben sollte. Um 13:00 machten wir uns aber auf den Weg zu unsere Kabine, wir wollten uns des Handgepäcks entledigen.
Unsere Kabine sah fertig aus. Es lag schon alles bereit, u.a. auch die Reservierungsbestätigung für's Silk Harvest Restaurant. Das hatte ich schon onlin reserviert und bezahlt. Als wir die Kabine verließen, kam einer der Stewards. Wir entschuldigten uns, das wir schon in der Kabine waren, er meinte aber, das sei ok, er sei schon fertig damit. Sprach's und wünschte uns einen schönen Aufenthalt. Da die Türen nur angelegt waren, schauten wir in eine Innenkabine. Recht geräumig, aber trotzdem nix für uns. Wir erkundeten das Schiff vom Plaza Deck bis hoch zum Solstice Deck. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt am Grand Epernay (Hauptrestaurant), denn es kam ein Restaurantmitarbeiter vorbei, der uns gerade zu drängte
einzutreten, obwohl es zu war und eingedeckt wurde, um Fotos zu machen. Dankend nahmen wir das an. Überall wurden wir sehr freundlich gegrüßt und man war immer und überall bereit für das eine oder andere Foto. Zurück auf der Kabine inspizierten wir sie genau, denn wir warteten auf unser Gepäck. So viele Ablagemöglichkeiten hatten wir noch nie in einem Schiffbad gesehen. Wir haben gar nicht alles ausnützen können. Besonders gut gefielen mir die Schubladen neben dem Waschbecken. Dort konnte frau ihr ganzes Kleinzeug wie Make-up etc. wunderbar unterbringen. In der Kabine selber war auch genügend Stauraum. Im Kleiderschrank verzichtete man, dort die Schwimmwesten zu lagern, die fand man in einem Korb unter dem riesigen Bett. Ebenso gab es genügend Kleiderbügel und den Tresor (Anweisung in Englisch und Deutsch ;-)). Über dem Bett befanden sich zwei weitere Staufächer, die mit Klapptüren versehen waren. Richtung Balkon war auf der einen Seite eine weiße Ledercouch. Dieser gegenüber befand sich die Kombination aus Kommode (mit mehreren Schubladen), Minibar und Schreibtisch. Wieder mit genügend Stauraum. In der Schublade des Schreibtisches befand sich der Haarfön, leider nicht ganz der restlichen Ausstattung angemessen, da nur ein gewöhnlicher Hotelfön. Dieser war wiederum nicht fest an der Steckdose installiert. Überall dem thronte der Flachbildfernseher von Samsung. Über diesen konnte man nicht nur fernsehen, sondern auch interaktiv seine Kabinenfrühstücksbestellung aufgeben, Weinorder für's Restaurant tätigen, im Internet surfen, sein Bordkonto einsehen und vieles mehr. Es gab zwei Fernbedienungen, eine normale, wie man sie für den Fernseher kennt, und eine Kabellose Tastatur. Für das Internet war sie etwas gewöhnungsbedürftig. Auf den Balkon gelangte man über eine große Schiebetür. Dort stand ein großer Tisch und zwei recht bequeme Stühle. Trotz dieser Sitzgruppe war immer noch jede Menge Platz, die Balkone sind sehr tief. Während wir warteten klopfte es an der Tür. Nein, unser Gepäck war es noch nicht, dafür stand der State Attend vor mir und fragte ob alles recht sei. Ob wir die Schwimmwesten unter dem Bett gesehen hätte und das wir diese nicht benötigen für den späteren Lifeboat Drill. Er hackte uns auf seiner Liste ab und ging zur nächsten Kabine. Das kannten wir so noch nicht.
Um 16:30 Uhr begann die Seenotrettungsübung. Unsere Musterstation war im Theater. Es dauerte seine Zeit bis sich alle mit dieser Musterstation eingefunden hatte. Dann wurde, wie im Flugzeug, ein Film abgespielt.
Danach gab es noch ein paar Instruktionen und dann waren wir fertig. Wieder auf der Kabine, kam endlich unser Gepäck. Schnell packten wir aus, denn wir waren eigentlich mit den Mitglieder aus dem Cruise Critic
Forum an der Sunset Bar verabredet. Wir als Deutsche waren eindeutig die Exoten. Dann legte auch schon das Schiff ab. Man merkte es kaum, so leise glitt es durch's Wasser. Wir blieben noch ein Weilchen, dann liefen wir noch durch's Schiff, jetzt hatten die Shops geöffnet und im Spielcasino rollte die Roulettkugel. Nach dem wir uns noch etwas die Zeit vertrieben hatten, gingen wir auf die Kabine um uns für's Abendessen fertig zumachen.
Vor dem Essen wollten wir noch einen Aperetif nehmen und so landeten wir an der Martini Bar. Rüdiger und ich suchten uns den selben Martini raus und bestellte. Da noch jemand den den gleichen wollte, mixte der Barkeeper mit großer Show gleich die 3fache Menge. Anschließend goß er das Ganze gleichzeit in die drei Gläser. Was für ein Spektakel. Der Martini war sehr gut, aber für 10US$ +Tax doch etwas übertrieben teuer. Vor den Eingängen des Hauptrestaurant drängten sich die Menschen. Kurz vor Einlaß wurde schon mal vorsortiert, damit die richtigen Leute auf der richtigen Tischseite sind. Dann wurden die Türen geöffnet.
Jeder sagte seine Tischnummer und wurde von einem Kellner zum Tisch geführt. Das ging sehr flott und die Menschenmassen vor den Eingängen verschwanden. Wir hatten einen 2er Tisch, neben dem in kurzem Abstand ein weiterer 2er Tisch stand. Wer würde hier sitzen? Es kam ein Paar aus England, älter als wir, das sich als unheimlich nett herausstellte. Wir hatten jeden Abend im Restaurant viel zu lachen und immer Gesprächsstoff!!
Als wahre Perle entpuppte sich unser Hilfskellner Jonathan. Wir bestellten am ersten Abend für Rüdiger Sprite von seinem Sodapackage und mir einen Eistee. Jonathan wahr unglaublich, obwohl wir am nächsten Abend nicht im Hauptrestaurant aßen, bekamen wir ohne Aufforderung die Getränke. Und waren diese leer, standen sofort neue, befüllte Gläser auf dem Tisch. Das selbe Spiel mit den Getränken zum Dessert.
Auf dem Tisch stand immer ein Brotkorb mit leckeren Backwaren. Man mußte sich zurückhalten, sonst wäre man davon schon satt gewesen. Das Essen schmeckte uns immer.
Als Running Gag wiederholte sich jeden Abend die Geschichte mit dem Somelier. Er kam fragte, ob wir einen Weinwusch hätten, wenn nicht, nahm er die Karte, und sagte: damit wir Platz auf unserem Tisch hätten.
Wohlgenährt liefen wir noch etwas über das Schiff, begaben uns auf die Kabine und entschlummerten in unsere erste Nacht auf der Solstice.
Wir hatten vorsichtshalber den Wecker gestellt, da unser Zug um 9:46 nach Civitavecchia fahren sollte. Das Frühstück war bescheiden, aber wir wußten ja, das es bald richtig gutes Essen geben wird. Wir packten die wenigen Habseligkeiten, die wir ausgeräumt hatten, wieder ein und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Dort sahen wir, das unser IC-Zug Verspätung hatte. Gut das wir es nicht eilig hatten. Die Tickets für diesen Zug, hatte ich schon von Deutschland aus auf der Trenitalia-Homepage, gleich mit Sitzplatzreserverung, gekauft. In Deutschland kann man sich am Bahnhof informieren, wo ungefähr der Zug hält bzw.wo sich dann welcher Wagon befindet. somit kann man sich schon richtig positionieren. Nicht so in Italien. Wir hatten Glück, als der Zug einfuhr, hielt der richtige Wagon vor uns. Bei der Rückfahrt sollten wir nicht so großes Glück haben. Vor dem Einstieg großes Gedränge, bis alle drausen waren die hier ausstiegen. Dann rein in den Zug und die Sitzplätze gesucht, wir mußten fast durchs ganze Großraumabteil.
Wow, das funktionert ja und keiner sitzt drauf. Rüdiger hievte unsere zwei Gepäckstück hoch in die Gepäckablage und plumste neben mir in den Sitz. Jetzt könnte es eigenltich losgehen. Die Abfahrt verzögerte sich. Die Dame gegenüber wurde schon etwas unruhig. Uns war's egal, wir hatten Zeit. Dann plötzlich fuhr der Zug los. Die Fahrt verlief ruhig und als wir uns Civitavecchia näherten konnten wir das Meer sehen.
Am Bahnhof Civitavecchia stellten wir fest, das er eigentlich nicht für Reisende mit Koffer taugt. Aber wir nahmen's mit Humor. Vor Bahnhof verzichteten wir auf ein Taxi, das Stück zum Hafeneingang wollten wir laufen. Dort angekommen, standen schon die Busse für die verschiedenen Kreuzfahrtschiffe bereit, wir mußten nur noch in den Richtigen steigen. Kaum das wir saßen, fuhr wir auch schon los. Jetzt konnten wir die Solstice in ihrer ganzen Größe sehen, was für ein Weißer Riese. Nach dem wir unser Gepäck aus dem Bus, hatten wurden wir es auch gleich wieder los. Gut das ich die Kofferanhänger mit der Kabinennummer drangebastelt hatte. Bevor es zum Check-in ging, mußten wir noch den Schrieb wegen des Norovirus und der Schweinegrippe ausfüllen. Dann durften in die Halle. Jede Menge Schalter, an denen auch rege Betriebsamkeit herrschte. Aber warten mußten wir nicht, wir wurden gleich einem Schalter zu gewiesen. Rüdiger dachte erst wir müssten hier noch warten, weil so viele Leute rumstanden, aber nein, die gehörten alle zu einer Familie. Wir waren selten so schnell eingecheckt, dank der Online-Registrierung. Und schon durften wir auf's Schiff. Wir umgingen noch den Bordfotografen und dann setzten wir den ersten Fuß in die Solstice.
Beim Durchziehen der Bordkarte wurden gleich die Foto's dafür gemacht, wie immer ganz fürchterliche. Am Fahrstuhl wurden wir mit Sekt empfangen, denn wir auch gerne nahmen. Der Fahrstuhl brachte uns gleich nach oben ins Buffetrestaurant. Das passte sehr gut, denn es war mittlerweile fast 12:00 Uhr geworden. Kurze Orientierung, dann zapften wir uns erstmal was zu trinken und holten uns was zu essen. Es schmeckte.
Immer wieder kam die Durchsage, das die Kabinen noch nicht fertig seien, und man noch Geduld haben sollte. Um 13:00 machten wir uns aber auf den Weg zu unsere Kabine, wir wollten uns des Handgepäcks entledigen.
Unsere Kabine sah fertig aus. Es lag schon alles bereit, u.a. auch die Reservierungsbestätigung für's Silk Harvest Restaurant. Das hatte ich schon onlin reserviert und bezahlt. Als wir die Kabine verließen, kam einer der Stewards. Wir entschuldigten uns, das wir schon in der Kabine waren, er meinte aber, das sei ok, er sei schon fertig damit. Sprach's und wünschte uns einen schönen Aufenthalt. Da die Türen nur angelegt waren, schauten wir in eine Innenkabine. Recht geräumig, aber trotzdem nix für uns. Wir erkundeten das Schiff vom Plaza Deck bis hoch zum Solstice Deck. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt am Grand Epernay (Hauptrestaurant), denn es kam ein Restaurantmitarbeiter vorbei, der uns gerade zu drängte
einzutreten, obwohl es zu war und eingedeckt wurde, um Fotos zu machen. Dankend nahmen wir das an. Überall wurden wir sehr freundlich gegrüßt und man war immer und überall bereit für das eine oder andere Foto. Zurück auf der Kabine inspizierten wir sie genau, denn wir warteten auf unser Gepäck. So viele Ablagemöglichkeiten hatten wir noch nie in einem Schiffbad gesehen. Wir haben gar nicht alles ausnützen können. Besonders gut gefielen mir die Schubladen neben dem Waschbecken. Dort konnte frau ihr ganzes Kleinzeug wie Make-up etc. wunderbar unterbringen. In der Kabine selber war auch genügend Stauraum. Im Kleiderschrank verzichtete man, dort die Schwimmwesten zu lagern, die fand man in einem Korb unter dem riesigen Bett. Ebenso gab es genügend Kleiderbügel und den Tresor (Anweisung in Englisch und Deutsch ;-)). Über dem Bett befanden sich zwei weitere Staufächer, die mit Klapptüren versehen waren. Richtung Balkon war auf der einen Seite eine weiße Ledercouch. Dieser gegenüber befand sich die Kombination aus Kommode (mit mehreren Schubladen), Minibar und Schreibtisch. Wieder mit genügend Stauraum. In der Schublade des Schreibtisches befand sich der Haarfön, leider nicht ganz der restlichen Ausstattung angemessen, da nur ein gewöhnlicher Hotelfön. Dieser war wiederum nicht fest an der Steckdose installiert. Überall dem thronte der Flachbildfernseher von Samsung. Über diesen konnte man nicht nur fernsehen, sondern auch interaktiv seine Kabinenfrühstücksbestellung aufgeben, Weinorder für's Restaurant tätigen, im Internet surfen, sein Bordkonto einsehen und vieles mehr. Es gab zwei Fernbedienungen, eine normale, wie man sie für den Fernseher kennt, und eine Kabellose Tastatur. Für das Internet war sie etwas gewöhnungsbedürftig. Auf den Balkon gelangte man über eine große Schiebetür. Dort stand ein großer Tisch und zwei recht bequeme Stühle. Trotz dieser Sitzgruppe war immer noch jede Menge Platz, die Balkone sind sehr tief. Während wir warteten klopfte es an der Tür. Nein, unser Gepäck war es noch nicht, dafür stand der State Attend vor mir und fragte ob alles recht sei. Ob wir die Schwimmwesten unter dem Bett gesehen hätte und das wir diese nicht benötigen für den späteren Lifeboat Drill. Er hackte uns auf seiner Liste ab und ging zur nächsten Kabine. Das kannten wir so noch nicht.
Um 16:30 Uhr begann die Seenotrettungsübung. Unsere Musterstation war im Theater. Es dauerte seine Zeit bis sich alle mit dieser Musterstation eingefunden hatte. Dann wurde, wie im Flugzeug, ein Film abgespielt.
Danach gab es noch ein paar Instruktionen und dann waren wir fertig. Wieder auf der Kabine, kam endlich unser Gepäck. Schnell packten wir aus, denn wir waren eigentlich mit den Mitglieder aus dem Cruise Critic
Forum an der Sunset Bar verabredet. Wir als Deutsche waren eindeutig die Exoten. Dann legte auch schon das Schiff ab. Man merkte es kaum, so leise glitt es durch's Wasser. Wir blieben noch ein Weilchen, dann liefen wir noch durch's Schiff, jetzt hatten die Shops geöffnet und im Spielcasino rollte die Roulettkugel. Nach dem wir uns noch etwas die Zeit vertrieben hatten, gingen wir auf die Kabine um uns für's Abendessen fertig zumachen.
Vor dem Essen wollten wir noch einen Aperetif nehmen und so landeten wir an der Martini Bar. Rüdiger und ich suchten uns den selben Martini raus und bestellte. Da noch jemand den den gleichen wollte, mixte der Barkeeper mit großer Show gleich die 3fache Menge. Anschließend goß er das Ganze gleichzeit in die drei Gläser. Was für ein Spektakel. Der Martini war sehr gut, aber für 10US$ +Tax doch etwas übertrieben teuer. Vor den Eingängen des Hauptrestaurant drängten sich die Menschen. Kurz vor Einlaß wurde schon mal vorsortiert, damit die richtigen Leute auf der richtigen Tischseite sind. Dann wurden die Türen geöffnet.
Jeder sagte seine Tischnummer und wurde von einem Kellner zum Tisch geführt. Das ging sehr flott und die Menschenmassen vor den Eingängen verschwanden. Wir hatten einen 2er Tisch, neben dem in kurzem Abstand ein weiterer 2er Tisch stand. Wer würde hier sitzen? Es kam ein Paar aus England, älter als wir, das sich als unheimlich nett herausstellte. Wir hatten jeden Abend im Restaurant viel zu lachen und immer Gesprächsstoff!!
Als wahre Perle entpuppte sich unser Hilfskellner Jonathan. Wir bestellten am ersten Abend für Rüdiger Sprite von seinem Sodapackage und mir einen Eistee. Jonathan wahr unglaublich, obwohl wir am nächsten Abend nicht im Hauptrestaurant aßen, bekamen wir ohne Aufforderung die Getränke. Und waren diese leer, standen sofort neue, befüllte Gläser auf dem Tisch. Das selbe Spiel mit den Getränken zum Dessert.
Auf dem Tisch stand immer ein Brotkorb mit leckeren Backwaren. Man mußte sich zurückhalten, sonst wäre man davon schon satt gewesen. Das Essen schmeckte uns immer.
Als Running Gag wiederholte sich jeden Abend die Geschichte mit dem Somelier. Er kam fragte, ob wir einen Weinwusch hätten, wenn nicht, nahm er die Karte, und sagte: damit wir Platz auf unserem Tisch hätten.
Wohlgenährt liefen wir noch etwas über das Schiff, begaben uns auf die Kabine und entschlummerten in unsere erste Nacht auf der Solstice.
Dienstag, 18. August
Der erste Seetag. Wir schliefen erst einmal aus. Das Bett war sehr bequem. Ich hatte noch meine Bedenken wegen der Bettdecke, eine für 2 Personen, dass es deswegen Probleme gibt. Aber diese war so groß, so dass niemand ohne auskommen musste.
Zum Frühstück gingen wir ins Buffet Restaurant. Der Betrieb ging und es gab eine riesige Auswahl. Sogar verschiedene Variationen von Egg Benedict gab es, davon musste ich probieren. Der Kaffee war von normaler Qualität, kein Ami-Kaffee!!
Danach gingen wir wieder in unsere Kabine, die schon wieder hergerichtet war. Vom Balkon aus konnten wir den Stromboli erkennen und direkt daran vorbei fuhr ein RCCL Schiff, wahrscheinlich die Brilliance otS.
Dann näherten wir uns Sizilien und der Straße von Messina. Wir beobachteten, wie der Lotse gebracht wurde. Das Lotsenboot nahm dann Kurs auf das Kreuzfahrtschiff HAL Noordam, die nach uns durch die Straße von Messina fuhr. Schade, dass wir nun zum Treffen der CruiseCritic-Mitglieder mussten. Jetzt wo es interessant wurde. Das Treffen fand im Michael’s Club statt. Von der Crew ließ sich u.a. Dru, der Cruise Director blicken. Ein ganz Netter. Für jeden gab es einen Pin und Kugelschreiber. Wir unterhielten uns ein wenig, dann gingen wir wieder. Mittlerweile waren wir durch die Straße von Messina durch. Zum Mittagessen gingen wir auf Deck 12 in‘s AquaSpa Café. Hier gab es morgens und mittags leichte Küche, Antipasti, Salate uvm. Gesundes Essen eben ;-)
Den Nachmittag verbrachten wir im Fitnessstudio auf den Cardiogeräten. Diese hatten 3 Anschlüsse, für Kopfhörer, USB und iPod. Die Ersten saßen schon beim Friseur, denn heute sollte der erste von 3 Galaabenden sein. Wir hatten für heute einen Tisch im Silk Harvest Restaurant (Asiatische Küche) reserviert. Auch wir putzten uns für den Abend heraus und kamen uns so nicht underdressed vor. Bei manchen fragte man sich, wie viele Koffer die dabei haben müssen für diese Garderobe. Im Hauptfoyer waren die Bordfotografen schwer beschäftigt und die Leute standen Schlange. Rüdiger hatte seine Kamera mit und so machten wir auch Foto’s von uns. An der Ensemble Lounge nahmen wir unseren Aperitif, den Cocktail des Tages, einen Apple Martini. Sehr lecker. Während der ganzen Reise wurde diese Bar unsere Lieblingsbar, was auch daran lag das dort Kristine arbeitet, die uns irgendwann kannte und sich immer sehr nett mit uns unterhielt.
Wir waren etwas spät, also nahmen wir unsere Martini-Gläser mit ins Restaurant. Dort wurden auf’s freundlichste Empfangen, die Gläser wurden uns aus der Hand genommen und sofort an unseren Tisch gebracht. Was für ein Service! Wir wurden den ganzen Abend wunderbar bedient, es gab nichts aber auch gar nichts auszusetzten. Man merkte es der Besatzung an, das sie ihren Job gern machten. Und dann das Essen. Einfach nur köstlich. Als Vorspeise hatte jeder eine Suppe, als kleiner Zwischengang gab es Spare Ribs in einer leckeren Sauce. Dann folgte die große Sushi-Platte, ein Genuss für das Auge und den Gaumen. Eigentlich waren wir danach satt. Aber es ging noch weiter. Es wurden zwei kleine Woks gebracht, einmal Ente und einmal Rind, dazu natürlich Reis. Wir kämpften schwer. Aber es war einfach zu köstlich. Jetzt noch der Nachtisch, wir nahmen das Parfait, aber ganz essen konnten wir es nicht mehr. Was für ein Abend! Man hätte uns auf die Kabine rollen können. Wir liefen noch etwas über das Schiff, schauten, was noch so alles los war und gingen dann zu Bett.
Der erste Seetag. Wir schliefen erst einmal aus. Das Bett war sehr bequem. Ich hatte noch meine Bedenken wegen der Bettdecke, eine für 2 Personen, dass es deswegen Probleme gibt. Aber diese war so groß, so dass niemand ohne auskommen musste.
Zum Frühstück gingen wir ins Buffet Restaurant. Der Betrieb ging und es gab eine riesige Auswahl. Sogar verschiedene Variationen von Egg Benedict gab es, davon musste ich probieren. Der Kaffee war von normaler Qualität, kein Ami-Kaffee!!
Danach gingen wir wieder in unsere Kabine, die schon wieder hergerichtet war. Vom Balkon aus konnten wir den Stromboli erkennen und direkt daran vorbei fuhr ein RCCL Schiff, wahrscheinlich die Brilliance otS.
Dann näherten wir uns Sizilien und der Straße von Messina. Wir beobachteten, wie der Lotse gebracht wurde. Das Lotsenboot nahm dann Kurs auf das Kreuzfahrtschiff HAL Noordam, die nach uns durch die Straße von Messina fuhr. Schade, dass wir nun zum Treffen der CruiseCritic-Mitglieder mussten. Jetzt wo es interessant wurde. Das Treffen fand im Michael’s Club statt. Von der Crew ließ sich u.a. Dru, der Cruise Director blicken. Ein ganz Netter. Für jeden gab es einen Pin und Kugelschreiber. Wir unterhielten uns ein wenig, dann gingen wir wieder. Mittlerweile waren wir durch die Straße von Messina durch. Zum Mittagessen gingen wir auf Deck 12 in‘s AquaSpa Café. Hier gab es morgens und mittags leichte Küche, Antipasti, Salate uvm. Gesundes Essen eben ;-)
Den Nachmittag verbrachten wir im Fitnessstudio auf den Cardiogeräten. Diese hatten 3 Anschlüsse, für Kopfhörer, USB und iPod. Die Ersten saßen schon beim Friseur, denn heute sollte der erste von 3 Galaabenden sein. Wir hatten für heute einen Tisch im Silk Harvest Restaurant (Asiatische Küche) reserviert. Auch wir putzten uns für den Abend heraus und kamen uns so nicht underdressed vor. Bei manchen fragte man sich, wie viele Koffer die dabei haben müssen für diese Garderobe. Im Hauptfoyer waren die Bordfotografen schwer beschäftigt und die Leute standen Schlange. Rüdiger hatte seine Kamera mit und so machten wir auch Foto’s von uns. An der Ensemble Lounge nahmen wir unseren Aperitif, den Cocktail des Tages, einen Apple Martini. Sehr lecker. Während der ganzen Reise wurde diese Bar unsere Lieblingsbar, was auch daran lag das dort Kristine arbeitet, die uns irgendwann kannte und sich immer sehr nett mit uns unterhielt.
Wir waren etwas spät, also nahmen wir unsere Martini-Gläser mit ins Restaurant. Dort wurden auf’s freundlichste Empfangen, die Gläser wurden uns aus der Hand genommen und sofort an unseren Tisch gebracht. Was für ein Service! Wir wurden den ganzen Abend wunderbar bedient, es gab nichts aber auch gar nichts auszusetzten. Man merkte es der Besatzung an, das sie ihren Job gern machten. Und dann das Essen. Einfach nur köstlich. Als Vorspeise hatte jeder eine Suppe, als kleiner Zwischengang gab es Spare Ribs in einer leckeren Sauce. Dann folgte die große Sushi-Platte, ein Genuss für das Auge und den Gaumen. Eigentlich waren wir danach satt. Aber es ging noch weiter. Es wurden zwei kleine Woks gebracht, einmal Ente und einmal Rind, dazu natürlich Reis. Wir kämpften schwer. Aber es war einfach zu köstlich. Jetzt noch der Nachtisch, wir nahmen das Parfait, aber ganz essen konnten wir es nicht mehr. Was für ein Abend! Man hätte uns auf die Kabine rollen können. Wir liefen noch etwas über das Schiff, schauten, was noch so alles los war und gingen dann zu Bett.
Mittwoch, 19. August
Diesmal frühstückten wir im Hauptrestaurant. Wir hatten nette Tischnachbarn, mit denen wir uns unterhielten und unser Englisch verbessern konnten. Am Morgen wurden die Tendertickets verteilt, also holten wir uns auch welche, wir wollten ja auch auf die Insel. Dann wollten wir eigentlich ins Fitnessstudio, aber heute war es rappelvoll, nix war’s. Also sind wir so über’s Schiff gelaufen, es gab ja auch genug zum Sehen. Um die Mittagszeit kamen wir nach Santorin, unser erster Halt. Die Felsformationen und die Häuser darauf war schon beeindruckend . Wir hatten das Glück, dass wir von unserem Balkon direkt auf die Hauptstadt, Thira, blicken konnten.
Dann gingen wir in die Lobby, um darauf zu warten in die Tenderboote zu können. Das zog sich hin. Erst wurden die ganzen Leute von Bord gebracht, die einen Ausflug gebucht hatten. Erst dann durften alle anderen von Bord. Irgendwann wurde endlich unsere Tendernummer ausgerufen. Die Überfahrt verging wie Flug. An Land angekommen, folgten wir dem Menschenstrom zur Seilbahn. Dort waren wir nicht die Einzigsten, aber es ging so flott, das wir keine 10 Minuten warten mussten, um in die Seilbahn einzusteigen. Die Fahrt dauerte 2 Minuten, die aber sehr lange sein können, nichts für Leute mit Höhenangst. Durch die offenen Fenster schlug uns der Geruch des Eselkots entgegen. Nichts, an was man sich gewöhnen könnte.
Oben angekommen, standen wir in mitten der Geschäfte, Bars und Restaurants. Wir wollten von dem Trubel weg und bogen somit erstmal links ab, um zu dem Kraterpfad zu gelangen. Dort angelangt, konnten wir sehr schöne Foto’s von der Solstice und auch von der Splendor otS machen. Dann suchten wir uns eine Taverne, die auch schnell gefunden war. Hier saß man sehr schön im Schatten und konnte über die Insel blicken. Wir bestellten uns was zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Hier saßen wir nun und genossen das „far niente“, wir gönnten uns noch jeweils einen Ouzo und dann machten wir uns auf den Weg zum Schiff. Eigentlich wollten wir den Weg runterlaufen. Aber dann kam uns eine Horde Esel entgegen, die uns den Weg zurückjagten. Somit war schnell entschieden, das wir wieder die Seilbahn nehmen. Jetzt war nicht mehr viel los und wir kamen gleich mit. Am Hafen angekommen wurden wir gleich von der Solstice-Crew mit Getränken und eiskalten Tüchern empfangen. Die Fahrt zurück zum Schiff verlief ebenso ruhig wie die Hinfahrt. In der Kabine wieder angekommen, genossen wir noch den Ausblick auf Santorin, denn die Sonne ging langsam unter und beleuchtete die Häuser und Felsen in einem sagenhaften Licht. Zum Abendessen war wir wieder im Hauptrestaurant. Wir erzählten unseren Tischnachbarn von dem tollen Abend im Silk Harvest. Den Abend beendeten wir mit einem Spaziergang und um 22:00 Uhr nahm das Schiff Kurs Richtung Mykonos.
Diesmal frühstückten wir im Hauptrestaurant. Wir hatten nette Tischnachbarn, mit denen wir uns unterhielten und unser Englisch verbessern konnten. Am Morgen wurden die Tendertickets verteilt, also holten wir uns auch welche, wir wollten ja auch auf die Insel. Dann wollten wir eigentlich ins Fitnessstudio, aber heute war es rappelvoll, nix war’s. Also sind wir so über’s Schiff gelaufen, es gab ja auch genug zum Sehen. Um die Mittagszeit kamen wir nach Santorin, unser erster Halt. Die Felsformationen und die Häuser darauf war schon beeindruckend . Wir hatten das Glück, dass wir von unserem Balkon direkt auf die Hauptstadt, Thira, blicken konnten.
Dann gingen wir in die Lobby, um darauf zu warten in die Tenderboote zu können. Das zog sich hin. Erst wurden die ganzen Leute von Bord gebracht, die einen Ausflug gebucht hatten. Erst dann durften alle anderen von Bord. Irgendwann wurde endlich unsere Tendernummer ausgerufen. Die Überfahrt verging wie Flug. An Land angekommen, folgten wir dem Menschenstrom zur Seilbahn. Dort waren wir nicht die Einzigsten, aber es ging so flott, das wir keine 10 Minuten warten mussten, um in die Seilbahn einzusteigen. Die Fahrt dauerte 2 Minuten, die aber sehr lange sein können, nichts für Leute mit Höhenangst. Durch die offenen Fenster schlug uns der Geruch des Eselkots entgegen. Nichts, an was man sich gewöhnen könnte.
Oben angekommen, standen wir in mitten der Geschäfte, Bars und Restaurants. Wir wollten von dem Trubel weg und bogen somit erstmal links ab, um zu dem Kraterpfad zu gelangen. Dort angelangt, konnten wir sehr schöne Foto’s von der Solstice und auch von der Splendor otS machen. Dann suchten wir uns eine Taverne, die auch schnell gefunden war. Hier saß man sehr schön im Schatten und konnte über die Insel blicken. Wir bestellten uns was zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Hier saßen wir nun und genossen das „far niente“, wir gönnten uns noch jeweils einen Ouzo und dann machten wir uns auf den Weg zum Schiff. Eigentlich wollten wir den Weg runterlaufen. Aber dann kam uns eine Horde Esel entgegen, die uns den Weg zurückjagten. Somit war schnell entschieden, das wir wieder die Seilbahn nehmen. Jetzt war nicht mehr viel los und wir kamen gleich mit. Am Hafen angekommen wurden wir gleich von der Solstice-Crew mit Getränken und eiskalten Tüchern empfangen. Die Fahrt zurück zum Schiff verlief ebenso ruhig wie die Hinfahrt. In der Kabine wieder angekommen, genossen wir noch den Ausblick auf Santorin, denn die Sonne ging langsam unter und beleuchtete die Häuser und Felsen in einem sagenhaften Licht. Zum Abendessen war wir wieder im Hauptrestaurant. Wir erzählten unseren Tischnachbarn von dem tollen Abend im Silk Harvest. Den Abend beendeten wir mit einem Spaziergang und um 22:00 Uhr nahm das Schiff Kurs Richtung Mykonos.
Donnerstag, 20. August
In Mykonos wurde nicht getendert, was für uns bedeutete, um nach Mykonos-Stadt zu gelangen, benötigten wir Shuttlebus Ticktes. Die hatten wir uns vorzeitig besorgt. In verschiedenen Foren war zu lesen, das man die Strecke auch laufen könnte. Aber ehrlich gesagt, wollte wir uns das nicht antun, da es keinen geeigneten Fußweg gibt. Heute blies der Wind sehr stark, und während der ganzen Docking-Zeit liefen die Seitenstrahlruder, um das Schiff an der Pier zu halten. Vom Busparkplatz liefen wir das kurz Stück zur Stadt. Wir gingen am Wasser entlang, kamen an den berühmten drei Windmühlen vorbei und liefen durch die Gässchen. Wir gingen in ein Internet-Café, um mal E-mails abzurufen und zu sehen ob’s was Neues daheim gibt. Uns traf fast der Schlag. In Viernheim hielt ein Verrückter die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Er drohte ein Haus in die Luft zu sprengen. Wenn man einmal nicht daheim ist.
Durch das Gassengewirr suchten wir uns den Weg zurück zum Busbahnhof. Zur Mittagszeit waren wir wieder an Bord. Da es einfach zu windig war, um am Pooldeck zu liegen, suchten wir uns zwei Liegen im Solarium. Dort verbrachten wir den Nachmittag mit lesen, Musik hören und dösen. Hier waren die Plätze heißbegehrt, denn als wir gingen wurden die Liegen sofort wieder belegt.
Um 17:00 legten wir Richtung Istanbul ab. Wir konnten beobachten, das die Costa Fortuna den Liegeplatz an der Pier ansteuerte. Gut das wir heute das einzigste Kreuzfahrtschiff waren.
Zum Abendessen waren im Hauptrestaurant. Es gab u.a. Austern, Osso Bucco und ein merkwürdiges Panna Cotta.
In Mykonos wurde nicht getendert, was für uns bedeutete, um nach Mykonos-Stadt zu gelangen, benötigten wir Shuttlebus Ticktes. Die hatten wir uns vorzeitig besorgt. In verschiedenen Foren war zu lesen, das man die Strecke auch laufen könnte. Aber ehrlich gesagt, wollte wir uns das nicht antun, da es keinen geeigneten Fußweg gibt. Heute blies der Wind sehr stark, und während der ganzen Docking-Zeit liefen die Seitenstrahlruder, um das Schiff an der Pier zu halten. Vom Busparkplatz liefen wir das kurz Stück zur Stadt. Wir gingen am Wasser entlang, kamen an den berühmten drei Windmühlen vorbei und liefen durch die Gässchen. Wir gingen in ein Internet-Café, um mal E-mails abzurufen und zu sehen ob’s was Neues daheim gibt. Uns traf fast der Schlag. In Viernheim hielt ein Verrückter die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Er drohte ein Haus in die Luft zu sprengen. Wenn man einmal nicht daheim ist.
Durch das Gassengewirr suchten wir uns den Weg zurück zum Busbahnhof. Zur Mittagszeit waren wir wieder an Bord. Da es einfach zu windig war, um am Pooldeck zu liegen, suchten wir uns zwei Liegen im Solarium. Dort verbrachten wir den Nachmittag mit lesen, Musik hören und dösen. Hier waren die Plätze heißbegehrt, denn als wir gingen wurden die Liegen sofort wieder belegt.
Um 17:00 legten wir Richtung Istanbul ab. Wir konnten beobachten, das die Costa Fortuna den Liegeplatz an der Pier ansteuerte. Gut das wir heute das einzigste Kreuzfahrtschiff waren.
Zum Abendessen waren im Hauptrestaurant. Es gab u.a. Austern, Osso Bucco und ein merkwürdiges Panna Cotta.
Freitag, 21. August
Wieder ein Tag mit strahlendem Sonnenschein. Istanbul sollten wir erst gegen Mittag erreichen. Als wir aufstanden, waren wir schon im Marmarameer. Schade, das wir von den Dardanellen nichts mitbekommen haben. Das hätte mich sehr interessiert. Nach einem Frühstück im Buffetrestaurant, verbrachten wir den Vormittag auf unserem Balkon. Um die Mittagszeit suchten wir uns einen guten Platz in der Oceanview Bar. Von dort hatte man einen schönen Blick auf Istanbul. Nach einem kleinen Mittagssnack, machten wir uns auf von Bord zu gehen. Auch hier hatten wir den Shuttlebus gebucht. Im nach hinein hätten wir uns das sparen können. Parallel zum Hafen verläuft die Straßenbahn. Und ganz in der Nähe gibt es Geldautomaten bei denen man sich das Geld für die Bahn hätte holen können. Naja, man lernt immer dazu ;-). Mit dem Bus benötigten wir über 1 Stunde bis zur Haltestelle vor einem Juwelier- und Teppichgeschäft. Von dort gingen wir zur Hagia Sofia. Leider blieb uns keine Zeit diese zu besuchen. Wir beschränkten uns auf das Topkapi-Serail ohne Haremsbereich. Alles war sehr interessant, auch die Ausstellung der islamischen Reliquien des Propheten Mohammeds.
Anschließend besuchten wir noch den Großen Bazar. Natürlich haben wir uns darin verlaufen und mussten ganz schön suchen, um wieder den richtigen Weg zur Bushaltestelle zu finden. Und natürlich kamen wir nicht umhin, dort auch etwas zu kaufen. An der Sammelstelle für die Busse, warteten schon jede Menge Mitpassagiere. Durch das Verkehrschaos, das hier herrschte, dauerte es recht lange bis die Busse eintrudelten. Die Rückfahrt dauerte zum Glück nicht so lange. Mit der Straßenbahn wären wir schneller unterwegs gewesen.
Da wir über Nacht in Istanbul blieben, konnte Rüdiger schöne Fotos im Abendlicht machen. Im Grand Epernay herrschte heute leichtes Chaos. Die Sitzordnung war aufgehoben und so bekamen wir einen anderen Platz zu gewiesen. Nicht weit von unserem eigentlichen. Aber wir hatten komplett andere Kellner, die natürlich unsere Vorlieben nicht kannten. Am Abend fand auf dem Pooldeck die einzige Poolparty statt, die auch sehr gut besucht war.
Wieder ein Tag mit strahlendem Sonnenschein. Istanbul sollten wir erst gegen Mittag erreichen. Als wir aufstanden, waren wir schon im Marmarameer. Schade, das wir von den Dardanellen nichts mitbekommen haben. Das hätte mich sehr interessiert. Nach einem Frühstück im Buffetrestaurant, verbrachten wir den Vormittag auf unserem Balkon. Um die Mittagszeit suchten wir uns einen guten Platz in der Oceanview Bar. Von dort hatte man einen schönen Blick auf Istanbul. Nach einem kleinen Mittagssnack, machten wir uns auf von Bord zu gehen. Auch hier hatten wir den Shuttlebus gebucht. Im nach hinein hätten wir uns das sparen können. Parallel zum Hafen verläuft die Straßenbahn. Und ganz in der Nähe gibt es Geldautomaten bei denen man sich das Geld für die Bahn hätte holen können. Naja, man lernt immer dazu ;-). Mit dem Bus benötigten wir über 1 Stunde bis zur Haltestelle vor einem Juwelier- und Teppichgeschäft. Von dort gingen wir zur Hagia Sofia. Leider blieb uns keine Zeit diese zu besuchen. Wir beschränkten uns auf das Topkapi-Serail ohne Haremsbereich. Alles war sehr interessant, auch die Ausstellung der islamischen Reliquien des Propheten Mohammeds.
Anschließend besuchten wir noch den Großen Bazar. Natürlich haben wir uns darin verlaufen und mussten ganz schön suchen, um wieder den richtigen Weg zur Bushaltestelle zu finden. Und natürlich kamen wir nicht umhin, dort auch etwas zu kaufen. An der Sammelstelle für die Busse, warteten schon jede Menge Mitpassagiere. Durch das Verkehrschaos, das hier herrschte, dauerte es recht lange bis die Busse eintrudelten. Die Rückfahrt dauerte zum Glück nicht so lange. Mit der Straßenbahn wären wir schneller unterwegs gewesen.
Da wir über Nacht in Istanbul blieben, konnte Rüdiger schöne Fotos im Abendlicht machen. Im Grand Epernay herrschte heute leichtes Chaos. Die Sitzordnung war aufgehoben und so bekamen wir einen anderen Platz zu gewiesen. Nicht weit von unserem eigentlichen. Aber wir hatten komplett andere Kellner, die natürlich unsere Vorlieben nicht kannten. Am Abend fand auf dem Pooldeck die einzige Poolparty statt, die auch sehr gut besucht war.
Samstag, 22. August
Nach dem Frühstück auf unserem Balkon, entschieden wir uns einfach zur Galatabrücke zu laufen. Der Weg dorthin zog sich. Wir suchten uns ein Café und gönnten uns einen Türkischen Mokka und ein Ayran (türkischer Trinkjoghurt) und genossen die Sonne. Während unsere Aufenthalts war es angenehm warm mit einer kühlen Brise. Das sollte sich aber schon bald ändern. Nach unsere Rast gingen wir die Brücke weiter, wechselten die Straßenseite und betrachteten die schwimmenden Grillstände. Da wir aber noch zu satt vom Frühstück waren, unterließen wir es von dem gegrillten Fisch zu probieren. Dann traten wir den Rückweg an. Wieder auf der Hafenseite, kamen wir an einem kleinen Markt vorbei, an dem hauptsächlich Fisch verkauft wurde. In anderen Ländern liegt der Fisch immer auf Eis, hier wurde kein Eis verwendet sonder gewässert. Weiter ging es wieder den weiten Weg zum Schiff. Später stellten wir fest, das es wohl einen nähren Zugang zum Hafen gegeben haben muss. Wir gingen nicht gleich auf’s Schiff, sondern schauten uns noch die anderen Kreuzfahrer an. Mit der Wind Spirit würde uns reizen, mal eine Reise zu machen. Die Seven Seas Navigator kannten wir schon von Lissabon 2006.
Wieder an Bord hatten wir dann doch Hunger und gingen im Hauptrestaurant essen. Welch Zufall, uns bediente unser Abend-Kellner. Wir probierten die Leber, die wirklich gelungen war. Zum Ablegen waren wir wieder auf der Kabine bzw. auf unserem Balkon. Heute wollten wir bessere Fotos von der Hagia Sophia und Co. machen. Unseren Liegeplatz schnappte sich gleich die Insignia. Wir verweilten auf dem Balkon, bis wir zur Teatime gingen. Leider hatten wir den Foto vergessen und zurück zur Kabine wollten wir auch nicht. Der Service zur Teatime war wieder perfekt. In einer Holzschachtel wurden einem die Tees angeboten. Dann wurde einem das heiße Kännchen mit dem Tee gebracht. Die Häppchen und Scones wurden auf einem Tablett serviert, man konnte sich so viele geben lassen, wie man wollte. Wobei man von den Scones nicht sehr viel essen kann, da sie sehr stopfen. So tranken jeder von uns 2 Kännchen Tee und aß mehr als wir eigentlich wollten.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir wieder auf dem eigenen Balkon. Am Abend war der 2. formelle Abend. Wieder waren alle herausgeputzt und es gab lange Schlangen bei den Fotografen. Zur Dinnerzeit durchfuhren wir wieder die Dardanellen und wir bekamen nur ganz wenig davon mit, leider.
Nach dem Frühstück auf unserem Balkon, entschieden wir uns einfach zur Galatabrücke zu laufen. Der Weg dorthin zog sich. Wir suchten uns ein Café und gönnten uns einen Türkischen Mokka und ein Ayran (türkischer Trinkjoghurt) und genossen die Sonne. Während unsere Aufenthalts war es angenehm warm mit einer kühlen Brise. Das sollte sich aber schon bald ändern. Nach unsere Rast gingen wir die Brücke weiter, wechselten die Straßenseite und betrachteten die schwimmenden Grillstände. Da wir aber noch zu satt vom Frühstück waren, unterließen wir es von dem gegrillten Fisch zu probieren. Dann traten wir den Rückweg an. Wieder auf der Hafenseite, kamen wir an einem kleinen Markt vorbei, an dem hauptsächlich Fisch verkauft wurde. In anderen Ländern liegt der Fisch immer auf Eis, hier wurde kein Eis verwendet sonder gewässert. Weiter ging es wieder den weiten Weg zum Schiff. Später stellten wir fest, das es wohl einen nähren Zugang zum Hafen gegeben haben muss. Wir gingen nicht gleich auf’s Schiff, sondern schauten uns noch die anderen Kreuzfahrer an. Mit der Wind Spirit würde uns reizen, mal eine Reise zu machen. Die Seven Seas Navigator kannten wir schon von Lissabon 2006.
Wieder an Bord hatten wir dann doch Hunger und gingen im Hauptrestaurant essen. Welch Zufall, uns bediente unser Abend-Kellner. Wir probierten die Leber, die wirklich gelungen war. Zum Ablegen waren wir wieder auf der Kabine bzw. auf unserem Balkon. Heute wollten wir bessere Fotos von der Hagia Sophia und Co. machen. Unseren Liegeplatz schnappte sich gleich die Insignia. Wir verweilten auf dem Balkon, bis wir zur Teatime gingen. Leider hatten wir den Foto vergessen und zurück zur Kabine wollten wir auch nicht. Der Service zur Teatime war wieder perfekt. In einer Holzschachtel wurden einem die Tees angeboten. Dann wurde einem das heiße Kännchen mit dem Tee gebracht. Die Häppchen und Scones wurden auf einem Tablett serviert, man konnte sich so viele geben lassen, wie man wollte. Wobei man von den Scones nicht sehr viel essen kann, da sie sehr stopfen. So tranken jeder von uns 2 Kännchen Tee und aß mehr als wir eigentlich wollten.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir wieder auf dem eigenen Balkon. Am Abend war der 2. formelle Abend. Wieder waren alle herausgeputzt und es gab lange Schlangen bei den Fotografen. Zur Dinnerzeit durchfuhren wir wieder die Dardanellen und wir bekamen nur ganz wenig davon mit, leider.
Sonntag, 23. August
Kusadasi hieß das heutige Ziel. Dort erwartete uns eine besondere Überraschung (ich wusste es aber schon vorher ;-)) Das neue Schwesterschiff der Solstice, die Equinox, lag schon vor uns im Hafen, wie übrigens auch die Noordam. Nach unserem Balkon-Frühstück machten wir uns auf, den Ort zu erkunden. Einen Ausflug nach Ephesus zu unternehmen, reizte uns nicht. Die Schwestern lagen nebeneinander, etwas versetzt, am Pier. War da ein großes Hallo, als die Mitglieder der zwei Crews sich sahen bzw. trafen. Kusadasi hat ein sehr schickes Hafengebäude mit unzähligen Geschäften und Gastronomie. Istanbul könnte sich daran eine Scheibe abscheiden! Wir ließen uns durch die Gassen des Bazars treiben. Einen Stopp legten wir bei einem Café, diesmal tranken wir beide einen türkische Mokka. Auf dem Weg zurück zum Hafen kamen wir wieder durch den Bazar und Rüdiger wurde noch in einem Laden fündig. Im Hafen selbst wurden wir dann die restlichen Türkischen Lira los, in dem wir uns einen Six Pack Wasser mitnahmen. Jetzt mussten nur noch die Schwesterschiffe gemeinsam auf ein Bild gebracht werden. Denn wann wird man wieder zu so einer Gelegenheit kommen? Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Pooldeck , und entdeckten, das man sich die Balkone der Suiten ansehen konnte. Nicht schlecht mit der Wanne. Wir legten mit der Solstice vor der Equinox ab. Beide veranstalteten noch ein großes Hupkonzert. Wie schon zur Gewohnheit geworden, blieben wir noch lange auf dem Balkon, bis wir uns zum Abendessen fertig machten. Einen Aperitif nahmen wir mal wieder bei Kristine in der Ensemble Lounge ein. Mit einem Spaziergang an Deck ließen wir den Abend ausklingen.
Kusadasi hieß das heutige Ziel. Dort erwartete uns eine besondere Überraschung (ich wusste es aber schon vorher ;-)) Das neue Schwesterschiff der Solstice, die Equinox, lag schon vor uns im Hafen, wie übrigens auch die Noordam. Nach unserem Balkon-Frühstück machten wir uns auf, den Ort zu erkunden. Einen Ausflug nach Ephesus zu unternehmen, reizte uns nicht. Die Schwestern lagen nebeneinander, etwas versetzt, am Pier. War da ein großes Hallo, als die Mitglieder der zwei Crews sich sahen bzw. trafen. Kusadasi hat ein sehr schickes Hafengebäude mit unzähligen Geschäften und Gastronomie. Istanbul könnte sich daran eine Scheibe abscheiden! Wir ließen uns durch die Gassen des Bazars treiben. Einen Stopp legten wir bei einem Café, diesmal tranken wir beide einen türkische Mokka. Auf dem Weg zurück zum Hafen kamen wir wieder durch den Bazar und Rüdiger wurde noch in einem Laden fündig. Im Hafen selbst wurden wir dann die restlichen Türkischen Lira los, in dem wir uns einen Six Pack Wasser mitnahmen. Jetzt mussten nur noch die Schwesterschiffe gemeinsam auf ein Bild gebracht werden. Denn wann wird man wieder zu so einer Gelegenheit kommen? Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Pooldeck , und entdeckten, das man sich die Balkone der Suiten ansehen konnte. Nicht schlecht mit der Wanne. Wir legten mit der Solstice vor der Equinox ab. Beide veranstalteten noch ein großes Hupkonzert. Wie schon zur Gewohnheit geworden, blieben wir noch lange auf dem Balkon, bis wir uns zum Abendessen fertig machten. Einen Aperitif nahmen wir mal wieder bei Kristine in der Ensemble Lounge ein. Mit einem Spaziergang an Deck ließen wir den Abend ausklingen.
Montag, 24. August
Unser Kabinensteward hat uns bestimmt verflucht, weil wir uns angewöhnt hatten, uns das Frühstück bringen zu lassen. Auch heute frühstücken wir, mit Blick auf Rhodos-Stadt, in trauter Zweisamkeit. Dann machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Sehr schön, das die Autos fast komplett aus der Innenstadt verbannt wurden. Heute war es gut heiß. Wir schlenderten durch die Gassen und fanden ein paar nette Tavernen, abseits der Touristenpfade. Leider waren die alle noch zu. Im Reiseführer stand als Insider-Tipp, die Ouzo-Familiendestillerie N.A. Sifonios. Da wollten wir hin, denn als Spezialität des Hauses wurde der Cafe with Ouzo angepriesen. Wir fanden es sogar! Im Laden empfing uns die Oma des Hauses, die nur griechisch sprach. Sie gab uns von dem Cafe with Ouzo zu probieren, echt lecker. Nur waren wir von dem kleinen Schluck gleich betrunken, denn es war erst 11 Uhr morgens und in dem Laden stickig-heiß. Letztendlich kauften wir 2 Flaschen des normalen Ouzo’s, eine Flasche des Cafe with Ouzo und eine Flasche Olivenöl. Alles in 1-Liter Plastikflaschen, sehr praktisch, da diese nicht im Koffer kaputt gehen können. Als Dank bekamen wir noch ein kleines Fläschchen Limonen-Ouzo, das uns der Enkelsohn gab, der mittlerweile dazu kam. Das Ganze hat uns so durstig gemacht, das wir in ein Cafe gingen. Dort gab es auch W-LAN bzw. Laptops mit Internet. Hier verbrachten wir eine Weile, mit E-mails lesen und schreiben. Zurück auf dem Schiff, nahmen wir ein kleines Mittagsmahl im recht leeren Buffetrestaurant. Dann suchten wir uns ein schönes, ruhiges Plätzchen ganz oben an Deck. Dort blieben wir, bis wir fast einen Sonnenstich bekamen. Am Abend das Übliche, Essen und anschließend ein Spaziergang.
Unser Kabinensteward hat uns bestimmt verflucht, weil wir uns angewöhnt hatten, uns das Frühstück bringen zu lassen. Auch heute frühstücken wir, mit Blick auf Rhodos-Stadt, in trauter Zweisamkeit. Dann machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Sehr schön, das die Autos fast komplett aus der Innenstadt verbannt wurden. Heute war es gut heiß. Wir schlenderten durch die Gassen und fanden ein paar nette Tavernen, abseits der Touristenpfade. Leider waren die alle noch zu. Im Reiseführer stand als Insider-Tipp, die Ouzo-Familiendestillerie N.A. Sifonios. Da wollten wir hin, denn als Spezialität des Hauses wurde der Cafe with Ouzo angepriesen. Wir fanden es sogar! Im Laden empfing uns die Oma des Hauses, die nur griechisch sprach. Sie gab uns von dem Cafe with Ouzo zu probieren, echt lecker. Nur waren wir von dem kleinen Schluck gleich betrunken, denn es war erst 11 Uhr morgens und in dem Laden stickig-heiß. Letztendlich kauften wir 2 Flaschen des normalen Ouzo’s, eine Flasche des Cafe with Ouzo und eine Flasche Olivenöl. Alles in 1-Liter Plastikflaschen, sehr praktisch, da diese nicht im Koffer kaputt gehen können. Als Dank bekamen wir noch ein kleines Fläschchen Limonen-Ouzo, das uns der Enkelsohn gab, der mittlerweile dazu kam. Das Ganze hat uns so durstig gemacht, das wir in ein Cafe gingen. Dort gab es auch W-LAN bzw. Laptops mit Internet. Hier verbrachten wir eine Weile, mit E-mails lesen und schreiben. Zurück auf dem Schiff, nahmen wir ein kleines Mittagsmahl im recht leeren Buffetrestaurant. Dann suchten wir uns ein schönes, ruhiges Plätzchen ganz oben an Deck. Dort blieben wir, bis wir fast einen Sonnenstich bekamen. Am Abend das Übliche, Essen und anschließend ein Spaziergang.
Dienstag, 25. August
Tage zuvor kam in den Nachrichten, das schwere Brände rund um Athen wüten. Was würde uns erwarten, heute in Piräus/ Athen? Durch das Anlegemanöver geweckt, verbrachte ich den Morgen auf dem Balkon und genoss noch die angenehme Wärme. Die Sonne versteckte sich noch hinter den Bergen. Der Himmel war klar und keine Rauchschwade weit und breit. Die Feuersbrunst war unter Kontrolle. Als die Sonne aber über die Berge kam, wurde es fast unerträglich heiß und so frühstückten wir in der Kabine. Dann machten wir uns fertig. Nach Athen wollten wir nicht, aber ein bisschen durch Piräus wandern. Da wir den ersten bzw. letzten Liegeplatz hatten, wurde vom Hafen ein kostenloser Hafentransfer in ausgemusterten Flughafenbussen angeboten. Der brachte uns zum Ein-/ Ausgang. Von dort bahnten wir uns den Weg durch die Straßen. Und was finden wir vor? Einen riesigen, mehrere Meter (Kilometer) über die ganze Straße aufgebauten Markt. Und wir die einzigsten Touris. Zu schade, das wir nichts mitnehmen konnten. Das ganze Obst und Gemüse sah einfach zu gut aus. Nicht zu vergleichen mit der EU-Ware, die wir bei uns zu kaufen bekommen. Dann stieg uns betörender Duft von einem Grillstand in die Nase. Diesmal konnten wir nicht wiederstehen. Jeder nahm einen kleinen Spieß, der noch mit Zitronensaft und Kräutern gewürzt wurde. Einfach nur lecker, so frisch vom Grill. Weiter ging’s zum Yachthafen, vorbei an einem kleinen Strand, den die Einheimischen nutzen. Am Hafen suchten wir uns ein schattiges Plätzchen in einem Cafe. Keiner von uns wollte einen Schritt weiter gehen. So trank jeder ein kaltes Cafe-Getränk. Nicht ganz billig, aber sehr lecker. Hier hatten wir W-Lan und konnten so wieder etwas mit den Handys surfen. Als alles ausgetrunken war, machten wir uns auf Richtung Hafen. Dort war mittlerweile die Splendor otS angekommen. Ihr Liegeplatz war direkt am Hafengebäude, so was gemeines ;-). Während wir auf den Bus warteten, beobachteten wir ein Paar. Er sah schon ziemlich fix und fertig aus. Heute war es aber auch extrem schwül. Als der Bus kam, setzten die 2 sich in unsere Nähe. Ich hoffte, das er jetzt nicht schlapp machte. Naja, am Schiff gibt es was zu trinken und kalte Tücher, dachte ich bei mir, da wird er wieder fit. Am Schiff angekommen, marschierte das Paar direkt aufs Schiff, ohne sich vorher etwas zu erfrischen. Wir schüttelten nur mit dem Kopf. Wir nahem dieses Angebot dankend an. Uh, tat das gut. Nach einem kleine Snack, suchten wir uns auf dem Pooldeck ein schattiges Plätzchen, erfrischten uns im Pool und gingen erst dann, als die ganzen Ausflügler wieder zurück kamen. Den späten Nachmittag konnten wir nun auf dem Balkon verbringen, da wir jetzt die Schattenseite hatten. Das Ablegen verzögerte sich, da zu diesem Zeitpunkt viele Fähren ein- und ausführen. Dann durften wir ablegen. Aus dem Hafen musste der Kapitän die Solstice rückwärts ausparken. Erst als wir komplett aus dem Hafen draußen waren, konnte das Schiff um 180° drehen. Same procedure as every night ;-) Heute Abend sollte das große Süßspeisenbüffet in der Observatory Lounge stattfinden. Als wir dort ankamen, war schon die Hölle los. So voll war es hier die ganze Reise über nicht gewesen. Was wir dort zu sehen bekamen, war gigantisch. Das übertraf das Schokoholic-Buffet auf der NCL Jewel. Wir konnten es uns nicht verkneifen auch etwas zu probieren. Lecker war’s, wenn wir nur nicht schon soo satt gewesen wären.
Tage zuvor kam in den Nachrichten, das schwere Brände rund um Athen wüten. Was würde uns erwarten, heute in Piräus/ Athen? Durch das Anlegemanöver geweckt, verbrachte ich den Morgen auf dem Balkon und genoss noch die angenehme Wärme. Die Sonne versteckte sich noch hinter den Bergen. Der Himmel war klar und keine Rauchschwade weit und breit. Die Feuersbrunst war unter Kontrolle. Als die Sonne aber über die Berge kam, wurde es fast unerträglich heiß und so frühstückten wir in der Kabine. Dann machten wir uns fertig. Nach Athen wollten wir nicht, aber ein bisschen durch Piräus wandern. Da wir den ersten bzw. letzten Liegeplatz hatten, wurde vom Hafen ein kostenloser Hafentransfer in ausgemusterten Flughafenbussen angeboten. Der brachte uns zum Ein-/ Ausgang. Von dort bahnten wir uns den Weg durch die Straßen. Und was finden wir vor? Einen riesigen, mehrere Meter (Kilometer) über die ganze Straße aufgebauten Markt. Und wir die einzigsten Touris. Zu schade, das wir nichts mitnehmen konnten. Das ganze Obst und Gemüse sah einfach zu gut aus. Nicht zu vergleichen mit der EU-Ware, die wir bei uns zu kaufen bekommen. Dann stieg uns betörender Duft von einem Grillstand in die Nase. Diesmal konnten wir nicht wiederstehen. Jeder nahm einen kleinen Spieß, der noch mit Zitronensaft und Kräutern gewürzt wurde. Einfach nur lecker, so frisch vom Grill. Weiter ging’s zum Yachthafen, vorbei an einem kleinen Strand, den die Einheimischen nutzen. Am Hafen suchten wir uns ein schattiges Plätzchen in einem Cafe. Keiner von uns wollte einen Schritt weiter gehen. So trank jeder ein kaltes Cafe-Getränk. Nicht ganz billig, aber sehr lecker. Hier hatten wir W-Lan und konnten so wieder etwas mit den Handys surfen. Als alles ausgetrunken war, machten wir uns auf Richtung Hafen. Dort war mittlerweile die Splendor otS angekommen. Ihr Liegeplatz war direkt am Hafengebäude, so was gemeines ;-). Während wir auf den Bus warteten, beobachteten wir ein Paar. Er sah schon ziemlich fix und fertig aus. Heute war es aber auch extrem schwül. Als der Bus kam, setzten die 2 sich in unsere Nähe. Ich hoffte, das er jetzt nicht schlapp machte. Naja, am Schiff gibt es was zu trinken und kalte Tücher, dachte ich bei mir, da wird er wieder fit. Am Schiff angekommen, marschierte das Paar direkt aufs Schiff, ohne sich vorher etwas zu erfrischen. Wir schüttelten nur mit dem Kopf. Wir nahem dieses Angebot dankend an. Uh, tat das gut. Nach einem kleine Snack, suchten wir uns auf dem Pooldeck ein schattiges Plätzchen, erfrischten uns im Pool und gingen erst dann, als die ganzen Ausflügler wieder zurück kamen. Den späten Nachmittag konnten wir nun auf dem Balkon verbringen, da wir jetzt die Schattenseite hatten. Das Ablegen verzögerte sich, da zu diesem Zeitpunkt viele Fähren ein- und ausführen. Dann durften wir ablegen. Aus dem Hafen musste der Kapitän die Solstice rückwärts ausparken. Erst als wir komplett aus dem Hafen draußen waren, konnte das Schiff um 180° drehen. Same procedure as every night ;-) Heute Abend sollte das große Süßspeisenbüffet in der Observatory Lounge stattfinden. Als wir dort ankamen, war schon die Hölle los. So voll war es hier die ganze Reise über nicht gewesen. Was wir dort zu sehen bekamen, war gigantisch. Das übertraf das Schokoholic-Buffet auf der NCL Jewel. Wir konnten es uns nicht verkneifen auch etwas zu probieren. Lecker war’s, wenn wir nur nicht schon soo satt gewesen wären.
Mittwoch, 26. August
Am heutigen Seetag ließen wir alles etwas geruhsamer angehen. Das Frühstück hatten wir erst für 9:30 Uhr bestellt. Dann wandelten wir über das Schiff, machten Fotos und blieben weites gehend aus der Sonne. Die letzten Tage hatten wir ja reichlich davon. Und auf dem Pooldeck hätten wir sowieso keinen Platz bekommen. Die See war total ruhig, fast wir unser Ententeich daheim. Im Epernay wurde heute ein Brunch angeboten. Den sahen wir uns an, fanden aber nix und sind dann lieber hoch ins Buffetrestaurant, in dem es angenehm leer war. Nachmittags besuchte ich noch das Fitnessstudio. Es war gut besucht, aber es waren immer genug Cardio-Geräte frei, so das man nicht warten musste. Beim Friseur war Hochbetrieb, denn heute Abend sollte der dritte und letzte formelle Abend stattfinden. Wieder hieß es schick machen. Dann passierte mir ein kleines Malheur. Mir ging ein Träger des Kleides kaputt. So wurde nichts aus dem Aperitif, statt dessen zurück auf die Kabine und umziehen. Unseren Cocktail tranken wir dann aber nach dem Essen. Das Abendessen fanden wir wieder sehr gut und zur Krönung gab es zum Dessert noch zusätzlich was Süßes. Die arme Waage daheim ;-) Dann fand das Defilee der Kellner und Köche statt.
Am heutigen Seetag ließen wir alles etwas geruhsamer angehen. Das Frühstück hatten wir erst für 9:30 Uhr bestellt. Dann wandelten wir über das Schiff, machten Fotos und blieben weites gehend aus der Sonne. Die letzten Tage hatten wir ja reichlich davon. Und auf dem Pooldeck hätten wir sowieso keinen Platz bekommen. Die See war total ruhig, fast wir unser Ententeich daheim. Im Epernay wurde heute ein Brunch angeboten. Den sahen wir uns an, fanden aber nix und sind dann lieber hoch ins Buffetrestaurant, in dem es angenehm leer war. Nachmittags besuchte ich noch das Fitnessstudio. Es war gut besucht, aber es waren immer genug Cardio-Geräte frei, so das man nicht warten musste. Beim Friseur war Hochbetrieb, denn heute Abend sollte der dritte und letzte formelle Abend stattfinden. Wieder hieß es schick machen. Dann passierte mir ein kleines Malheur. Mir ging ein Träger des Kleides kaputt. So wurde nichts aus dem Aperitif, statt dessen zurück auf die Kabine und umziehen. Unseren Cocktail tranken wir dann aber nach dem Essen. Das Abendessen fanden wir wieder sehr gut und zur Krönung gab es zum Dessert noch zusätzlich was Süßes. Die arme Waage daheim ;-) Dann fand das Defilee der Kellner und Köche statt.
Donnerstag, 27. August
Messina, hier waren wir schon vor 2 Jahren. Diesmal wollten wir uns um 12 Uhr Mittag das berühmte Glockenspiel des Doms ansehen und –hören. Im Hafen lag schon die MSC Splendida. Auch so ein Riesenpott. Wir ließen uns Zeit mit dem von Bord gehen. Ich wollte eine Straßenkarte im Tourist Office holen, dazu mussten wir aber Richtung Bahnhof laufen. Die selbe schwüle Hitze wie in Piräus, machte das Ganze nicht so einfach. Nachdem wir uns den Plan geholt hatten gingen wir Richtung Dom. Da noch so viel Zeit bis 12 Uhr war, sahen wir uns die Galleria Vittorio Emanuele an. Schade, das so ein schönes Bauwerk dem Verfall preisgegen wird. Danach suchten wir in einem Cafe nach einem Platz, den wir auch bekamen. Bloß kam dann niemand mehr, um die Bestellung aufzunehmen. Ok, dann halt nicht, gehen wir zu nächsten. Ein paar Schritte weiter und nicht direkt an der Piazza bekamen wir ein Tischchen und wurden auch sofort bedient. Due Espressi und ein Wasser gönnten wir uns. Kurz vor 12 Uhr bezahlten wir und suchten uns einen Platz um gut sehen zu können. Dann ging das Spektakel los. 3 Mal krähte der Hahn, 3 mal brüllte der Löwe, dann setzte das Ave Maria ein. Warum kann man im heutigen, digitalen Zeitalter keine bessere Aufnahme abspielen? Irgendwann war es uns genug und wir gingen zurück zum Schiff. Nach dem kurzen Mittags-Snack verbrachten wir den Nachmittag wie üblich auf dem Balkon. Noch lange nach dem Ablegen blieben wir draußen, denn es gab viel zu sehen. Da wir vor 2 Jahren backbord waren, kannten wir diesen Küstenabschnitt nicht. Jetzt, steuerbord seitig waren wir überrascht was es zu sehen gab. Berge, Hochstraßen, Strände, verträumte Fischerdörfe.
Messina, hier waren wir schon vor 2 Jahren. Diesmal wollten wir uns um 12 Uhr Mittag das berühmte Glockenspiel des Doms ansehen und –hören. Im Hafen lag schon die MSC Splendida. Auch so ein Riesenpott. Wir ließen uns Zeit mit dem von Bord gehen. Ich wollte eine Straßenkarte im Tourist Office holen, dazu mussten wir aber Richtung Bahnhof laufen. Die selbe schwüle Hitze wie in Piräus, machte das Ganze nicht so einfach. Nachdem wir uns den Plan geholt hatten gingen wir Richtung Dom. Da noch so viel Zeit bis 12 Uhr war, sahen wir uns die Galleria Vittorio Emanuele an. Schade, das so ein schönes Bauwerk dem Verfall preisgegen wird. Danach suchten wir in einem Cafe nach einem Platz, den wir auch bekamen. Bloß kam dann niemand mehr, um die Bestellung aufzunehmen. Ok, dann halt nicht, gehen wir zu nächsten. Ein paar Schritte weiter und nicht direkt an der Piazza bekamen wir ein Tischchen und wurden auch sofort bedient. Due Espressi und ein Wasser gönnten wir uns. Kurz vor 12 Uhr bezahlten wir und suchten uns einen Platz um gut sehen zu können. Dann ging das Spektakel los. 3 Mal krähte der Hahn, 3 mal brüllte der Löwe, dann setzte das Ave Maria ein. Warum kann man im heutigen, digitalen Zeitalter keine bessere Aufnahme abspielen? Irgendwann war es uns genug und wir gingen zurück zum Schiff. Nach dem kurzen Mittags-Snack verbrachten wir den Nachmittag wie üblich auf dem Balkon. Noch lange nach dem Ablegen blieben wir draußen, denn es gab viel zu sehen. Da wir vor 2 Jahren backbord waren, kannten wir diesen Küstenabschnitt nicht. Jetzt, steuerbord seitig waren wir überrascht was es zu sehen gab. Berge, Hochstraßen, Strände, verträumte Fischerdörfe.
Freitag, 28. August
Neapel, unsere Alptraumstadt. Uns ist bisher dort nichts passiert, aber wohl fühlen wir uns dort nicht. Also was tun? Nach Capri, wo alle hinfahren? Nein. Uns kam eine viel bessere Idee. Vor der Insel Ischia liegt die kleine Insel Procida, die sollte unser Ziel sein. Im Internet hatte ich schon die Fährzeiten rausgesucht. Die normale Fähre verpassten wir, da es zu Fuß kaum möglich war, an die Ablegestelle zu gelangen. Ok, nehmen wir die Schnellfähre, die an der normalen An-/Ablegestelle, neben dem Kreuzfahrtterminal, starten soll. Im ersten Moment, Schock an der Kasse, die Schlange ist ja ewig lang. Aber nein, die Tickets nach Procida/ Ischia gibt es an einem anderen Schalter, an dem kaum was los war. Jetzt hieß es Warten bis unsere Fähre kam. Währenddessen sahen wir dem Treiben um uns herum zu. Dann waren wir dran und konnten die Fähre besteigen. Es bleiben noch jede Menge Plätze frei. Nach dem wir aus dem Hafen draußen waren, dachten wir, jetzt würde das Schiff flitzen, aber mitnichten. Es fuhr über die ruhige See so gemächlich dahin, das man zeitlich wirklich keinen großen Unterschied zur normalen Fähre hatte. Auf Procida angekommen, erwartete uns tiefstes Süditalien. Alles strahlte einen nostalgischen Charme aus. Wir suchten uns den Weg zur Terra Murata, mit dem Castello. Von dort, hieß es, soll man eine tolle Aussicht haben. Einen Zwischenstopp legten wir in einer Pizzeria an der Via Principe Umberto ein. Leider schmeißt der Pizzabäcker erst abends den Ofen an, sonst hätten wir eine probiert. So blieb es bei 4 Espressi und 2 Wasser, für komplett 6 €uro. So gestärkt erklommen wir den Berg. Tatsächlich, die Aussicht war klasse. Könnte man hier vielleicht mal seinen Urlaub verbringen?? Von oben konnten wir auf die Marina Corricella blicken, das war unser nächstes Ziel. Unten angekommen, schoss Rüdiger das beste Foto, der Hund auf dem Rettungsring! Um wieder zurück zum Hafen (Marina Grande) zu kommen, mussten wir über den Berg. Das hieß erstmal viele Treppen steigen. Auch hier war es verdammt schwül. Oben angekommen ging es aber dann nur noch Bergabwärts durch die unzähligen Gässchen. In einem kleinen Lebensmittelladen besorgten wir uns noch ein Flasche Wasser. Wir mussten dringend unseren Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Am Hafen kaufte ich die Tickets für die Rückfahrt, diesmal mit der Autofähre. Eigentlich waren wir ja viel zu früh da, aber andererseits wollten wir die Fähre nicht verpassen. Dann kam sie, was für ein Seelenverkäufer. Über die große Klappe bestiegen wir das Schiff, und über einen engen Aufstieg gelangten wir in den Passagierbereich. Die Überfahrt war nicht wesentlich länger als mit der Schnellfähre. Jetzt kamen wir an der anderen Anlegestelle an, die wir am Morgen nicht gefunden hatten. Am Ausgang befand sich eine Haltestelle für den kostenlosen Shuttlebus zwischen den zwei Anlegestellen. Super, den nahmen wir und kamen so stressfrei bis fast vor das Cruise Terminal. Jetzt hatten wir es doch eilig auf die Solstice zu kommen, raus aus den verschwitzten Klamotten. Vor dem Schiff gönnten wir uns wieder die angebotenen Getränke und die eiskalten Tücher. Was war das? Manche Passagiere kommen auf die tollsten Ideen. Ein Frau vor uns hatte einen Pizzakarton, mit dem sie an Bord wollte. Als ob es auf dem Schiff nichts zu essen gäbe. Natürlich durfte sie nicht an Bord. Da sie die Pizza nicht alleine für sich besorgt hatte, durfte sie auf der Kabine anrufen und die fehlende Person musste wohl runter vom Schiff damit sie die Mafiatorte davor verspeisen konnten. Auf der Kabine machten wir uns kurz frisch und gingen zu einem späten Mittagessen im Buffetrestaurant. Durch die schwüle Hitze, konnte man den Vesuv kaum erkennen. Den Nachmittag verbrachten wir auf der Kabine bzw. auf dem Balkon. Mit uns im Hafen lagen die Ruby Princess und die MSC Sinfonia. Die Ruby kam mir noch größer vor als die Solstice. Vor uns verließ die MSC den Hafen, dann ging es für uns los, die letzte Fahrt. Wie schnell die Zeit verging. Wir nahmen die selbe Route, die wir am Morgen schon mit der Fähre genommen hatten. Nur konnten wir uns das alles gemütlich vom Balkon aus ansehen. Wir kamen an Procida und Ischia vorbei. Jetzt wurde es aber langsam Zeit, sich fürs Abendessen fertig zu machen. Wir nahmen in der Ensemble Lounge einen Aperitif. Mit unseren Tischnachbarn und unseren Kellnern hatten wir noch mal so richtig Spaß, und irgendwie war jeder doch ein wenig wehmütig, das jetzt alles vorbei ist. Wir wurden nach dem Essen von Jonathan aufs Herzlichste verabschiedet. Wir drehten an Deck noch ein paar Runden, um dann den allerletzten Cocktail bei Kristine in der Ensemble Lounge trinken.
Auf der Kabine packten wir noch unsere Sachen zusammen. Da wir unser Gepäck selber von Bord bringen wollten, stellten wir es nicht vor die Tür.
Neapel, unsere Alptraumstadt. Uns ist bisher dort nichts passiert, aber wohl fühlen wir uns dort nicht. Also was tun? Nach Capri, wo alle hinfahren? Nein. Uns kam eine viel bessere Idee. Vor der Insel Ischia liegt die kleine Insel Procida, die sollte unser Ziel sein. Im Internet hatte ich schon die Fährzeiten rausgesucht. Die normale Fähre verpassten wir, da es zu Fuß kaum möglich war, an die Ablegestelle zu gelangen. Ok, nehmen wir die Schnellfähre, die an der normalen An-/Ablegestelle, neben dem Kreuzfahrtterminal, starten soll. Im ersten Moment, Schock an der Kasse, die Schlange ist ja ewig lang. Aber nein, die Tickets nach Procida/ Ischia gibt es an einem anderen Schalter, an dem kaum was los war. Jetzt hieß es Warten bis unsere Fähre kam. Währenddessen sahen wir dem Treiben um uns herum zu. Dann waren wir dran und konnten die Fähre besteigen. Es bleiben noch jede Menge Plätze frei. Nach dem wir aus dem Hafen draußen waren, dachten wir, jetzt würde das Schiff flitzen, aber mitnichten. Es fuhr über die ruhige See so gemächlich dahin, das man zeitlich wirklich keinen großen Unterschied zur normalen Fähre hatte. Auf Procida angekommen, erwartete uns tiefstes Süditalien. Alles strahlte einen nostalgischen Charme aus. Wir suchten uns den Weg zur Terra Murata, mit dem Castello. Von dort, hieß es, soll man eine tolle Aussicht haben. Einen Zwischenstopp legten wir in einer Pizzeria an der Via Principe Umberto ein. Leider schmeißt der Pizzabäcker erst abends den Ofen an, sonst hätten wir eine probiert. So blieb es bei 4 Espressi und 2 Wasser, für komplett 6 €uro. So gestärkt erklommen wir den Berg. Tatsächlich, die Aussicht war klasse. Könnte man hier vielleicht mal seinen Urlaub verbringen?? Von oben konnten wir auf die Marina Corricella blicken, das war unser nächstes Ziel. Unten angekommen, schoss Rüdiger das beste Foto, der Hund auf dem Rettungsring! Um wieder zurück zum Hafen (Marina Grande) zu kommen, mussten wir über den Berg. Das hieß erstmal viele Treppen steigen. Auch hier war es verdammt schwül. Oben angekommen ging es aber dann nur noch Bergabwärts durch die unzähligen Gässchen. In einem kleinen Lebensmittelladen besorgten wir uns noch ein Flasche Wasser. Wir mussten dringend unseren Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Am Hafen kaufte ich die Tickets für die Rückfahrt, diesmal mit der Autofähre. Eigentlich waren wir ja viel zu früh da, aber andererseits wollten wir die Fähre nicht verpassen. Dann kam sie, was für ein Seelenverkäufer. Über die große Klappe bestiegen wir das Schiff, und über einen engen Aufstieg gelangten wir in den Passagierbereich. Die Überfahrt war nicht wesentlich länger als mit der Schnellfähre. Jetzt kamen wir an der anderen Anlegestelle an, die wir am Morgen nicht gefunden hatten. Am Ausgang befand sich eine Haltestelle für den kostenlosen Shuttlebus zwischen den zwei Anlegestellen. Super, den nahmen wir und kamen so stressfrei bis fast vor das Cruise Terminal. Jetzt hatten wir es doch eilig auf die Solstice zu kommen, raus aus den verschwitzten Klamotten. Vor dem Schiff gönnten wir uns wieder die angebotenen Getränke und die eiskalten Tücher. Was war das? Manche Passagiere kommen auf die tollsten Ideen. Ein Frau vor uns hatte einen Pizzakarton, mit dem sie an Bord wollte. Als ob es auf dem Schiff nichts zu essen gäbe. Natürlich durfte sie nicht an Bord. Da sie die Pizza nicht alleine für sich besorgt hatte, durfte sie auf der Kabine anrufen und die fehlende Person musste wohl runter vom Schiff damit sie die Mafiatorte davor verspeisen konnten. Auf der Kabine machten wir uns kurz frisch und gingen zu einem späten Mittagessen im Buffetrestaurant. Durch die schwüle Hitze, konnte man den Vesuv kaum erkennen. Den Nachmittag verbrachten wir auf der Kabine bzw. auf dem Balkon. Mit uns im Hafen lagen die Ruby Princess und die MSC Sinfonia. Die Ruby kam mir noch größer vor als die Solstice. Vor uns verließ die MSC den Hafen, dann ging es für uns los, die letzte Fahrt. Wie schnell die Zeit verging. Wir nahmen die selbe Route, die wir am Morgen schon mit der Fähre genommen hatten. Nur konnten wir uns das alles gemütlich vom Balkon aus ansehen. Wir kamen an Procida und Ischia vorbei. Jetzt wurde es aber langsam Zeit, sich fürs Abendessen fertig zu machen. Wir nahmen in der Ensemble Lounge einen Aperitif. Mit unseren Tischnachbarn und unseren Kellnern hatten wir noch mal so richtig Spaß, und irgendwie war jeder doch ein wenig wehmütig, das jetzt alles vorbei ist. Wir wurden nach dem Essen von Jonathan aufs Herzlichste verabschiedet. Wir drehten an Deck noch ein paar Runden, um dann den allerletzten Cocktail bei Kristine in der Ensemble Lounge trinken.
Auf der Kabine packten wir noch unsere Sachen zusammen. Da wir unser Gepäck selber von Bord bringen wollten, stellten wir es nicht vor die Tür.
Samstag 29.08.2009
Nun waren wir wieder am Ausgangspunkt unsere Kreuzfahrt. Nachdem ich aufgewacht war, schaute ich raus. Wir lagen schon festvertäut im Hafen. Wir hatten gar nichts vom Anlegen mitbekommen, so leise muss es gewesen sein. Da es heute keinen Kabinenservice gab, gingen wir zum Frühstück ins Grand Epernay. Hier gab es die komplette Frühstückskarte, nicht die abgespeckte wie bei NCL. Wir wählten Bagles und hielten uns mit den süßen Teilchen zurück. Nun war die Zeit der Völlerei zu Ende. Wieder in der Kabine packten wir die letzten Habseligkeiten zusammen und machten uns vom Schiff. Wir durchquerten die Gepäckhalle um zu den hafeneigenen Bussen zu gelangen. Welcher Bus jetzt als nächstes fährt, wusste niemand so genau. Wir wurden dann zu einem geschickt, der dann auch tatsächlich bald losfuhr. Am Hafenausgang schnappten wir unsere Taschen und nahmen den selben Weg zu Bahnhof wie fast 2 Wochen zuvor. Das Duschen am Morgen hätte man sich sparen können, wir hatten kein trockenes Stück Bekleidung an uns. Am Bahnhof war einiges los, ich hatte für uns wieder den IC gebucht mit Sitzplatzreservierung. Unser Zug hatte Verspätung, nur gut, das ich uns am Vortag schon eingecheckt hatte. Unsere Plätze im Flieger waren so sicher. Dann kam der Zug. Nur wir standen am anderen Ende des Bahnsteigs und unser Wagon war recht nah an der Antriebslock. Im Laufschritt eilten wir den Bahnsteig entlang, schaften die Taschen in den Zug und stiegen ein. Völlig k.o. fielen wir in unserem Abteil in die Sessel. Ah gut, klimatisiert. Die junge Dame, die schon saß, fragte ob es uns geht. Ja, ja alles in Ordnung. So langsam trockneten die Klamotten und wir entspannten uns. Am Bahnhof Termini hatten wir wieder lange Wege zu gehen um an das Gleis des Flughafenzugs zu kommen. Jetzt war alles egal. Nur gut das ich die Tickets schon hatte. Wir suchten uns einen leeren Wagon. Nach ca. 40 Minuten kamen wir am Flughafen an. Nun mussten wir nur noch zum Schalter, unsere Bordkarten abholen und das Gepäck aufgeben. In der Abflughalle erwartete uns das Chaos. An den Automaten für die Bordkarten jede Menge Menschen. Wir stellten uns an. Irgendwie waren dann doch schnell an der Reihe. Das Einscannen der Reisepässe gestaltete sich als nicht so einfach, aber dann klappte es doch und wir hatten die Bordkarten. Unser Gepäck wurden wir kurz darauf los. Dann machten wir uns auf zum Gate zukommen. Was für ein schäbiger Flughafen, der verlegte Teppich war total verdreckt. Den sollte man durch Fließen ersetzten. Wir besorgten uns noch was zu trinken um die Wartezeit zu überbrücken. Der Rückflug war ruhig und wir kamen recht pünktlich in Frankfurt an.
Nun waren wir wieder am Ausgangspunkt unsere Kreuzfahrt. Nachdem ich aufgewacht war, schaute ich raus. Wir lagen schon festvertäut im Hafen. Wir hatten gar nichts vom Anlegen mitbekommen, so leise muss es gewesen sein. Da es heute keinen Kabinenservice gab, gingen wir zum Frühstück ins Grand Epernay. Hier gab es die komplette Frühstückskarte, nicht die abgespeckte wie bei NCL. Wir wählten Bagles und hielten uns mit den süßen Teilchen zurück. Nun war die Zeit der Völlerei zu Ende. Wieder in der Kabine packten wir die letzten Habseligkeiten zusammen und machten uns vom Schiff. Wir durchquerten die Gepäckhalle um zu den hafeneigenen Bussen zu gelangen. Welcher Bus jetzt als nächstes fährt, wusste niemand so genau. Wir wurden dann zu einem geschickt, der dann auch tatsächlich bald losfuhr. Am Hafenausgang schnappten wir unsere Taschen und nahmen den selben Weg zu Bahnhof wie fast 2 Wochen zuvor. Das Duschen am Morgen hätte man sich sparen können, wir hatten kein trockenes Stück Bekleidung an uns. Am Bahnhof war einiges los, ich hatte für uns wieder den IC gebucht mit Sitzplatzreservierung. Unser Zug hatte Verspätung, nur gut, das ich uns am Vortag schon eingecheckt hatte. Unsere Plätze im Flieger waren so sicher. Dann kam der Zug. Nur wir standen am anderen Ende des Bahnsteigs und unser Wagon war recht nah an der Antriebslock. Im Laufschritt eilten wir den Bahnsteig entlang, schaften die Taschen in den Zug und stiegen ein. Völlig k.o. fielen wir in unserem Abteil in die Sessel. Ah gut, klimatisiert. Die junge Dame, die schon saß, fragte ob es uns geht. Ja, ja alles in Ordnung. So langsam trockneten die Klamotten und wir entspannten uns. Am Bahnhof Termini hatten wir wieder lange Wege zu gehen um an das Gleis des Flughafenzugs zu kommen. Jetzt war alles egal. Nur gut das ich die Tickets schon hatte. Wir suchten uns einen leeren Wagon. Nach ca. 40 Minuten kamen wir am Flughafen an. Nun mussten wir nur noch zum Schalter, unsere Bordkarten abholen und das Gepäck aufgeben. In der Abflughalle erwartete uns das Chaos. An den Automaten für die Bordkarten jede Menge Menschen. Wir stellten uns an. Irgendwie waren dann doch schnell an der Reihe. Das Einscannen der Reisepässe gestaltete sich als nicht so einfach, aber dann klappte es doch und wir hatten die Bordkarten. Unser Gepäck wurden wir kurz darauf los. Dann machten wir uns auf zum Gate zukommen. Was für ein schäbiger Flughafen, der verlegte Teppich war total verdreckt. Den sollte man durch Fließen ersetzten. Wir besorgten uns noch was zu trinken um die Wartezeit zu überbrücken. Der Rückflug war ruhig und wir kamen recht pünktlich in Frankfurt an.
Fazit
Die Solstice ist ein tolles Schiff. In der Kabine hatten wir genug Platz und der Balkon war der größte, den wir bisher hatten. Celebrity stellt sehr hohe Ansprüche an sich, die aber in manchen Bereichen nicht erfüllt werden. Dafür übertrafen sie sich in anderen Bereichen wie z.B, im Silk Harvest. Und obwohl wir 12 Nächte auf der Solstice verbrachten, haben wir es nicht geschafft z.B. an der Sunset Bar oder im Cellars etwas zu trinken.
Bei einer interessanten Reise und einem guten Preis, können wir uns vorstellen wieder auf einem Schiff der Solstice-Klasse zu fahren.
Und Rom ist immer eine Reise wert.
Die Solstice ist ein tolles Schiff. In der Kabine hatten wir genug Platz und der Balkon war der größte, den wir bisher hatten. Celebrity stellt sehr hohe Ansprüche an sich, die aber in manchen Bereichen nicht erfüllt werden. Dafür übertrafen sie sich in anderen Bereichen wie z.B, im Silk Harvest. Und obwohl wir 12 Nächte auf der Solstice verbrachten, haben wir es nicht geschafft z.B. an der Sunset Bar oder im Cellars etwas zu trinken.
Bei einer interessanten Reise und einem guten Preis, können wir uns vorstellen wieder auf einem Schiff der Solstice-Klasse zu fahren.
Und Rom ist immer eine Reise wert.













